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Polizei und Stadt rüsten sich gegen Rocker-Kriminalität

Wolfsburg Polizei und Stadt rüsten sich gegen Rocker-Kriminalität

Rocker wie die Hells Angels versuchen in der Region zunehmend Fuß zu fassen - so sehen es die Behörden. Polizei, Stadt Wolfsburg und Kreis Helmstedt unterzeichneten am Dienstag eine „Sicherheitspartnerschaft“ zum Kampf gegen organisierte Rocker-Kriminalität.

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Kampf gegen Rocker-Kriminalität: Sicherheitspartnerschaft unterzeichnet.

Quelle: Foto: Hensel

Rund 100 Hells-Angels- und Red-Devils-Mitglieder zählt die Polizei aktuell in Wolfsburg und Helmstedt. Diese versuchten „in einem schleichenden Prozess“ Fuß zu fassen in der Grauzone zwischen legalen und illegalen Geschäften, sagt Wolfsburgs Erster Stadtrat Werner Borcherding. Viele der Geschäfte spielten sich „im Untergrund und im Hintergrund“ ab, wie Helmstedt Polizeichef Gerhard Radeck erläutert: „Rotlichtmilieu, Erpressung, Schutzgeld.“

In Helmstedt lebten viele Bürger in Angst, weil Rocker in Kutten im Sommer das Stadtbild dominierten. Und dagegen wolle man Präsenz zeigen, so Wolfsburgs Polizeichef Hans-Ulrich Podehl: „Hauptziel ist der Schutz der Bevölkerung vor Gefahren und die Verhinderung von Straftaten.“

Im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft wollen Polizei und Kommunen alle Informationen schnell austauschen. Zudem sollen „alle rechtlich zulässigen Maßnahmen“ auch aus den Bereichen Ordnungs-, Verkehrs-, Gaststätten-, Gewerbe- und Vereinsrecht ausgeschöpft werden, Motto: Macht den Rockern das Leben schwer.

Nach der Auflösung des Hannoverschen Hells-Angels-Charter vor zwei Jahren waren viele Mitglieder zum Helmstedter „East Gate“ gewechselt, in Wolfsburg gründete sich ein neuer Charter - dem wollen die Behörden nicht tatenlos zuschauen.

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