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Stadt Wolfsburg Polizei stoppt Seat: Insassen wechseln plötzlich die Plätze
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Polizei stoppt Seat: Insassen wechseln plötzlich die Plätze
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12:00 11.02.2019
Bei einer Verkehrskontrolle im Stadtgebiet tauschten die Insassen plötzlich die Plätze. Quelle: dpa
Wolfsburg

Was ist passiert? Der Streifenwagen war auf der Pestalozziallee unterwegs. Vor diesem fuhr ein Seat Arosa, der in die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Rothenfelder Straße steuerte. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle und schalteten das „Stopp Polizei“-Haltezeichen ein.

Daraufhin bog der Fahrzeugführer verbotswidrig nach rechts in die Straße Suhlgarten ein und fuhr entgegengesetzt der Einbahnstraße, um anschließend ebenfalls verbotswidrig in die Straße Teichgarten abzubiegen. Dort hielt der Seat nach wenigen Metern am Fahrbahnrand.

Fahrersitz war auf einmal unbesetzt

Als die beiden Polizisten an das Fahrzeug herantraten, erkannten sie deutlich, dass der Fahrersitz unbesetzt war. Die Beamten trauten ihren Augen kaum, denn sie konnten deutlich erkennen, wie die Plätze im Fahrzeug gewechselt wurden. Eine männliche Person vom Fahrersitz verschwand auf der Rücksitzbank und von dort rutschte eine weibliche nach vorn hinter das Steuer.

Die Beamten kontrollierten alle im Fahrzeug befindlichen Personen. Bei der weiblichen Fahrzeuginsassin handelte es sich um eine 25 Jahre jungen Frau aus dem Landkreis Wolfenbüttel. Auf dem Beifahrersitz um einen 33 Jahre alten Wolfsburger. Auf der Rückbank saßen ein 30 Jahre alter Wolfsburger und ein 33 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel.

Auf die Frage, wer nun gefahren sei, behauptete die 25-Jährige vehement, dass sie es gewesen ist. Mit den Beobachtungen der beiden Polizeibeamten konfrontiert behaupteten beide Personen auf der Rücksitzbank ebenfalls, dass die 25-Jährige gefahren sei.

Zwei Männer hatten Alkohol im Blut

Als der 30- und der 33-Jährige noch meinten keine Fahrerlaubnis zu besitzen reichte es den Beamten. Sie nahmen alle Personen mit zur Wache zum Atemalkoholtest. Ergebnis: Der 30 Jahre alte Wolfsburger hatte 0,97 Promille, der 33-jährige Wolfenbütteler 0,48 Promille. Beiden wurden daraufhin Blutproben entnommen. Gegen die Männer wurden Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Gegen die 25-Jährige fertigten die Beamten eine Anzeige wegen Strafvereitelung.

Am Folgetag erschien der 33 Jahre alte Mann aus Wolfenbüttel bei der Polizei und räumte ein, dass er der Fahrer des Seat gewesen sei. Er habe beim Auftauchen des Streifenwagens und dem damit verbundenen Haltezeichen Panik bekommen und sei aus mangelnder Ortskenntnis verkehrt in die Einbahnstraßen eingebogen. Die Ermittlungen dauern an.

Von der Redaktion

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