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Polizei stinksauer auf Wolfsburger Skandal-Rapper

Musik-Video von Aseef und Bestie Polizei stinksauer auf Wolfsburger Skandal-Rapper

Polizisten sind stinksauer auf die beiden Westhagener Rapper Aseef und Bestie. Die beiden haben - mit Hilfe der Polizeidirektion Braunschweig und der Gifhorner Polizei - ein Musikvideo gedreht („Amo Police“, Onkel Polizei) und im Internet veröffentlicht.

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Filmdreh für das Rap-Video: Mit Kino-Requisiten nahmen die Musiker Szenen in Fallersleben auf.

Quelle: Carsten Bischof (Archiv)

Wolfsburg. Was für die Rapper „ein Spaß“ ist, ist für die Polizei „inakzeptabel“. Die beiden Rapper wurden erst kürzlich wegen eines gefakten Clown-Videos kritisiert (WAZ berichtete).

In dem Video „klauen“ die beiden Rapper Polizeiuniformen, Waffen und Polizeiwagen und treiben derbe Scherze mit arglosen Autofahrern. Einige Szenen wurden im Gifhorner Polizeigebäude gedreht, mit Genehmigung der Polizeidirektion Braunschweig. Laut NDR ist die jetzt über das fertige Video verärgert: Es werde „der Eindruck erweckt, dass die beiden Musiker die polizeiliche Arbeit als solche verunglimpfen“, wird Sprecher Daniel Dahlke zitiert.

Laut Anfrage der Produktionsfirma sollte die Polizei „in keiner Weise diffamiert“ werden.

Man werde das Video in strafrechtlicher und zivilrechtlicher Hinsicht bewerten. Ulf Küch vom Bund Deutscher Kriminalbeamter erklärt sogar, die beiden Rapper seien der Polizei „bestens bekannt“.

Die Wolfsburger CDU-Landtagsabgeordnete Angelika Jahns will das Video im Innenausschuss thematisieren: Polizisten dürften nicht bloßgestellt werden - „schon gar nicht mit Unterstützung des Landes“.

bis

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