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Polizei schlägt Alarm: Mehr Radler-Unfälle

Wolfsburg Polizei schlägt Alarm: Mehr Radler-Unfälle

Eine sprunghaft steigende Zahl von Unfällen mit Radfahrern bereitet der Polizei Sorgen. Im ersten Halbjahr waren Radler in 95 Unfälle verwickelt. Im gleichen Zeitraum 2010 waren es lediglich 57. Der Verkehrsexperte der Polizei, Andreas Große, mahnt deshalb: Jeder Radfahrer soll einen Schutzhelm tragen.

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Unfälle mit Radfahrern: Der sprunghafte Anstieg im ersten Halbjahr bereitet der Polizei große Sorgen.

Quelle: Photowerk (mar)

Erst am Dienstag war ein 71-jähriger Radfahrer bei einem Unfall an der Vorsfelder Westumgehung schwer am Kopf verletzt worden – er hatte keinen Helm getragen. „Manche Menschen brauchen ihr Leben lang keinen Fahrradhelm. Allerdings wäre mit Fahrradhelm das Leben mancher Menschen länger“, so Große.

Die sprunghaft gestiegene Zahl der Radler-Unfälle machen ihm Sorgen: Ein Radfahrer wurde in diesem Jahr schon getötet. Zudem schoss die Zahl der Verletzten in die Höhe. Die Polizei zählte bereits sieben Schwerverletzte – vier waren älter als 65 Jahre. Im ersten Halbjahr 2010 gab es lediglich drei Schwerverletzte. Bei den Leichtverletzten ist der alarmierende Trend ähnlich: Die Zahl stieg von 38 auf 63.

Bei 49 Prozent der Unfälle im ersten Halbjahr waren die Radler übrigens selbst die Verursacher – 2010 waren es sogar 58 Prozent.

bm

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