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Polizei hebt Drogenküche aus

Wolfsburg-Reislingen Polizei hebt Drogenküche aus

Reislingen. Bei einer Razzia in Reislingen haben Fahnder der Gifhorner Polizei ein riesiges Drogenlabor ausgehoben. Ein 23-jähriger Wolfsburger hat offenbar versucht, in seiner Giftküche synthetische Drogen herzustellen. Gefunden wurden bei dem ehemaligen Abiturienten zudem Ecstasy, LSD und Marihuana.

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Beweisstücke: Die Gifhorner Polizei hob in Reislingen ein Drogenlabor aus.

Quelle: Photowerk (mpu)

Gestern Morgen durchsuchten die Polizisten die Wohnung des Verdächtigen im Haus seiner Eltern. Und die Fahnder wurden rasch fündig: Der Arbeitslose hortete neben Labor-Utensilien auch eine Vielzahl von Chemikalien. Zudem entdeckten die Beamten auch vier Fachbücher für Chemie bei dem 23-Jährigen.

Ob der Wolfsburger bereits Amphetamine hergestellt hat, steht nicht fest. „Er selbst wollte ohne seinen Anwalt keine Angaben machen“, so Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter. Es deute aber einiges darauf hin, dass sich der 23-Jährige bei der Herstellung synthetischer Drogen erst im Anfangsstadium befunden habe. Die Fahnder waren ihm dank eines Zeugen in einem anderen Verfahren in Gifhorn auf die Spur gekommen.

Bei der Razzia in der Wohnung des Mannes, der bereits wegen verschiedener Drogendelikte bekannt ist, fand die Polizei auch geringe Mengen Ecstasy, Marihuana und 260 LSD-Trips. Der 23-Jährige bleibt auf freiem Fuß – gegen ihn lagen keine ausreichenden Haftgründe vor.

bm

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