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Stadt Wolfsburg Polizei greift in Westhagen durch
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Polizei greift in Westhagen durch
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17:02 01.06.2018
Spuren eines Gelages: Immer wieder werden die Gärten der Nationen vermüllt, es gibt Ruhestörungen und es wird an Stellen gegrillt, an denen es nicht erlaubt ist. Quelle: Privat
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Westhagen

Das war überhaupt kein schönes Bild von Westhagen, das die Polizistin Aline Decker bei der Sitzung des Ortsrates am Donnerstag zeichnete. Ruhestörungen und Brände seien im vergangenen Jahr nahezu an der Tagesordnung gewesen, dazu noch Anwohner, die die Polizei beschimpften und von der Arbeit abhielten. Solche Szenen häuften sich im Sommer und Herbst 2017 in dem Stadtteil. Gute Nachrichten hatte die Beamtin auch: Dank eines neuen Polizei-Konzeptes konnte die Lage entschärft werden.

Westhagen: Polizei nach einem Unfall massiv bedrängt worden

Diese sei bitter nötig gewesen, so Projektleiterin Aline Decker. „Es kam immer wieder zu Vorfällen, bei denen sich Leute, die eigentlich nicht beteiligt waren, in polizeiliche Maßnahmen eingemischt haben“, so Polizei-Sprecher Sven-Marco Claus. So gab es einen harmlosen Auffahrunfall, bei dem die Beamten massiv umringt wurden und die Situation sich aufschaukelte. Die Polizei reagierte darauf – und schickt seitdem nicht nur einen, sondern gleich mehrere Streifenwagen zu Einsätzen nach Westhagen. Das zeige Wirkung: „Die Situation hat sich beruhigt“, so Claus.

Gärten der Nationen: Laute Musik und unerlaubtes Grillen

Darüber ist Ortsbürgermeisterin Ludmilla Neuwirth zwar froh, aber einen Brennpunkt gibt es noch: die Gärten der Nationen. „Einige Leute missbrauchen den Freizeitpark“, bedauert sie. Junge Leute hörten laute Musik, grillen dort, wo es nicht erlaubt ist. Dabei sollen die Gärten Treffpunkt für Bürger sein – „und das soll auch so bleiben“, sagt Vize-Ortsbürgermeisterin Christa Westphal-Schmidt. Immer wieder werde die Polizei dorthin gerufen.

Die Stadtverwaltung plant, in diesem Bereich Verbotsschilder aufzustellen. Dafür wurde sogar ein eigener Arbeitskreis gegründet. „Ich hoffe, dass wir so die Situation regeln können“, hoffen Neuwirth und Westphal-Schmidt.

Von Sylvia Telge

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