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Polizei bestätigt: Mutter starb in den Flammen

Brand in Hehlingen Polizei bestätigt: Mutter starb in den Flammen

Traurige Gewissheit: Die Tote aus dem Brandhaus in Hehlingen ist eine junge Mutter (23). Das hat die Polizei jetzt bestätigt. Der Schaden liegt bei mindestens 250.000 Euro, die Ruine ist einsturzgefährdet.

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Abgekämpft: Stundenlang ging die Feuerwehr gegen den Brand vor.

Quelle: Boris Baschin

Hehlingen. Nun ist es traurige Gewissheit: Die Polizei hat am Donnerstag bestätigt, dass es sich bei dem Todesopfer vom Hausbrand in Hehlingen um die 23-jährige Bewohnerin handelt. Die Schadenshöhe wird mit mindestens 250.000 Euro angegeben, die Brandruine gilt als einsturzgefährdet.

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65 Feuerwehrleute waren am Samstagmorgen bei dem Brand am Katthagen im Einsatz. Für eine Bewohnerin kam jede Hilfe zu spät – sie starb in den Flammen.

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Den gerichtsmedizinischen Untersuchungen nach handelt es sich beim Opfer um die 23-jährige Bewohnerin der Wohnung im Obergeschoss, teilte Polizeisprecher Sven-Marco Claus mit. Der Lebensgefährte (31) der Frau und der gemeinsame Sohn (3) waren schwer verletzt worden und schweben weiterhin in Lebensgefahr. Ein 25-jähriger Freund der Familie hatte sich über eine Leiter retten können.

„Zur Ursache des Brandausbruchs kann zurzeit noch keine Aussage getroffen werden“, sagte Claus auch gestern. Ein Sachverständiger habe allerdings das Haus mittlerweile als einsturzgefährdet klassifiziert: „Danach mussten auch die restlichen Bewohner das Mehrfamilienhaus verlassen.“ Insgesamt gingen die Ermittler von einem Schaden von mehr als 250.000 Euro aus.

Der verheerende Brand in dem Haus in der Hehlinger Straße Katthagen war am Samstag gegen 8 Uhr ausgebrochen. Ein Großaufgebot der Feuerwehren kämpfte stundenlang gegen die Flammen, Sanitäter und Seelsorger leisteten Hilfe vor Ort. Im Dorf ist mittlerweile eine Spendenaktion für die Opfer angelaufen.

Von Ulrich Franke

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