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Polizei: „Wir erwarten keine Heldentaten!“

Wolfsburg Polizei: „Wir erwarten keine Heldentaten!“

Nach der vorläufigen Festnahme eines Autoknackers durch einen VW-Mitarbeiter hat die Polizei dem 30-Jährigen zwar Respekt ausgesprochen. Allerdings hätte das beherzte Eingreifen auch gefährlich werden können. Polizeisprecher Sven-Marco Claus: „Heldentaten werden in solchen Situationen nicht erwartet.“

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VW-Parkplatz: Ein Mitarbeiter von Volkswagen überwältigte am Mittwoch einen Autodieb. Die Polizei hat Respekt für das beherzte Eingreifen, warnt aber gleichzeitig vor Übermut.

Quelle: Roland Hermstein

Der 30-jährige VW-Mitarbeiter hatte gemeinsam mit Kollegen Mittwochmittag zwei Autoknacker auf dem VW-Parkplatz an der Heinrich-Nordhoff-Straße beobachtet und die Verfolgung eines flüchtigen Täters aufgenommen; er überwältigte den 31-Jährigen aus Potsdam und hielt ihn dann bis zum Eintreffen der Polizei fest (WAZ berichtete).

Der Zeuge habe sich zwar „überaus couragiert“ verhalten, lobt die Polizei. Allerdings schränken die Ordnungshüter ein: „Wir erwarten Zivilcourage, aber ohne sich selber in Gefahr zu bringen.“ In solchen Situationen reiche es völlig aus, den Notruf 110 zu wählen und sich möglichst viele Details zu merken. Der couragierte VW-Mitarbeiter blieb zwar zum Glück unverletzt - allerdings befänden sich Straftäter bei ihrer Entdeckung in einer Ausnahmesituation, die leicht unkontrolliert eskalieren könne.

Während der geschnappte Autoknacker hinter Gitter wanderte, gelang seinem Komplizen die Flucht. Die Polizei fahndet nach dem Mann, der etwa 30 Jahr alt ist, sportlich und schlank. Er hat braune Haare, einen kurzen Bart und trug eine graue Sport- oder Trainingsjacke. Hinweise von Zeugen an die Polizei unter Telefon 05361/ 46460.

fra

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