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Stadt Wolfsburg Polizei-Großaufgebot, Wasserwerfer und Pyrotechnik in VW-Arena
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Polizei-Großaufgebot, Wasserwerfer und Pyrotechnik in VW-Arena
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00:03 30.04.2018
Massives Polizeiaufgebot: Die Einsatzkräfte begleiteten 1800 HSV-Fans stoßweise vom Bahnhof bis zur Volkswagen-Arena und wieder zurück. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Die Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem Hamburger SV galt als „Risikospiel“. Die Polizei setzte am Samstag auf eine strikte Trennung beider Fan-Lager und war mit einem massiven Kräfteaufgebot im Einsatz. Dazu zählten auch zwei Wasserwerfer. Die Bilanz: Nach dem Abpfiff versuchten einige VfL-Fans vergeblich auf den Platz zu stürmen, zwei weitere kamen vorübergehend in Gewahrsam, weil sie auf HSV-Fans losgehen wollten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten Gästefans Pyrotechnik abgebrannt

Etwa 1800 HSV-Fans reisten mit Regionalzügen an. Die Polizei nahm die Gruppen am Bahnhof in Empfang und begleitete sie über die Heßlinger Straße durch die Unterführung an der Berliner Brücke zur Volkswagen-Arena. Auch für Wolfsburger-Fans, die sich am Klieverhagen und im Kaufhof getroffen hatten, gab es Begleitung durch die Polizei.

Ungewohntes Bild: Auch zwei Wasserwerfer gehörten zum Polizeiaufgebot. Beide kamen allerdings nicht zum Einsatz.. Quelle: Roland Hermstein

Den Tag über postierten sich auch zwei Wasserwerfer an wechselnden Orten zwischen Bahnhof und Stadion. Diese kamen anders als beim Relegationsspiel zwischen dem VfL und Eintracht Braunschweig vor fast einem Jahr nicht zum Einsatz. Damals waren Einsatzkräfte mit Steinen und Flaschen beworfen worden.

Blick in die VW-Arena: HSV-Fans zündeten Pyrotechnik. Quelle: Boris Baschin

Nach dem Abpfiff wollten zwei VfL-Anhänger auf HSV-Fans losgehen und widersetzten sich einem Platzverweis. „Beide kamen vorübergehend in Gewahrsam“, so Claus. „Die strikte Trennung der beiden Fan-Lager ist uns bei dem Spiel sehr gut gelungen“, bilanzierte der Polizeisprecher am Samstagabend. Zu dem Zeitpunkt hatten gerade die letzten HSV-Fans Wolfsburg mit dem Zug verlassen – friedlich.

Von Jörn Graue

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