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Stadt Wolfsburg Polizei-Einsatz: „Es hat zwei Mal geknallt“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Polizei-Einsatz: „Es hat zwei Mal geknallt“
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00:24 07.05.2014
Spezialeinsatzkommando: Maskierter und schwer bewaffneter Einsatz auf dem Rabenberg. Quelle: Photowerk
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Kurz vor 15 Uhr bog der Tross von der A39 auf die Wolfsburger Landstraße. Das Spezialeinsatzkommando kam in zwei Mercedes-Limousinen, einem Sharan und zwei Kleinbussen nach Wolfsburg. Allesamt zivile Fahrzeuge, aber mit aufgesetztem und eingeschaltetem Blaulicht auf den Dächern.

Auf dem Rabenberg stürmten die schwarz gekleideten Beamten mit Körperpanzerung und schwer bewaffnet nacheinander zwei Wohnungen. „Es hat zwei Mal geknallt, als ob man Türen aufgesprengt hat“, schildert ein Anwohner aus der Rabenbergstraße die Szenerie. Gut möglich, dass es auch Schüsse waren, die er gehört hat: In einer Wohnung erschossen die SEK-Beamten einen Bullterrier, der auf sie losgegangen war. Am Abend fuhr das SEK wieder nach Hannover.

Zudem ereignete sich diese Szene am Rande des Einsatzes: Auf einem Parkplatz herrschte ein junger Mann äußerst aggressiv eine Bekannte an. Sofort gingen die Türen der SEK-Wagen auf. Die maskierten und gepanzerten Polizisten umringten den Mann. Er musste seine Hände aufs Auto legen, wurde kontrolliert und die Beamten wiesen ihn in seine Schranken.

kn

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