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Politik: Nicht noch mehr Geld für eMobility-Cube

Wolfsburg Politik: Nicht noch mehr Geld für eMobility-Cube

Was passiert mit dem eMobility-Cube am Bahnhof, wenn Ende des Jahres das vier Millionen Euro teure Förderprojekt ausläuft? Darüber gab es eine hitzige Diskussion im Strategieausschuss. Fast alle Parteien wollen angesichts der Haushaltslage nicht noch mehr Geld in das innovative Projekt stecken.

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Heiß diskutiert: Fast alle Parteien sind dagegen, noch mehr Geld in den eMobility-Cube zu stecken.

Quelle: Sebastian Bisch

Nur die Grünen unterstützen den Vorschlag der Verwaltung, den eMobility-Cube weitere sechs Monate zu betreiben, um in der Zeit neue Konzepte dafür zu erarbeiten. Die Haushaltsneubelastung dafür: 470.000 Euro. Das sei viel zu viel Geld, sagte Sabah Enversen (SPD) deutlich. Deshalb stellte seine Partei den Antrag, die 150.000 Euro, die noch aus 2015 für das Projekt zur Verfügung stehen, für eine Weiternutzung zu verwenden - mehr nicht. Damit kann sich auch Andreas Klaffehn von der PUG anfreunden. Mit 150.000 Euro komme man zwar nicht weit beim Vorhaben, ein Nachnutzungskonzept zu erstellen, aber es sei besser „als das Projekt ganz den Bach runtergehen zu lassen“, sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Er wehrte sich außerdem gegen den Vorwurf, die Stadt werfe Geld zum Fenster heraus, weil Teilnehmern einer Infoveranstaltung über Elektromobilität ein Fahr-Gutschein über 40 Euro versprochen wurde, wie Kristin Krumm (FDP) im Ausschuss berichtete. „Wenn gute Innovationsprojekte nicht mehr ohne gutes Marketing möglich sind, verschlafen wir den Anschluss“, so Mohrs. Das sei fatal. Stadtbaurätin Monika Thomas erklärte, Marketingmaßnahmen wie der Gutschein seien auch Bestandteil der Fördervereinbarungen mit dem Land.

Svante Evenburg (Piraten) steht der Nachnutzung des eMobility-Cubes, für die es vier Konzepte gibt, die aber noch Zeit benötigten, skeptisch gegenüber. Er will noch nicht einmal 150.000 Euro investieren. Die Stadt müsse aufs Geld schauen und es gebe wichtigere Projekte.

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