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Pokémon-Jäger zertreten Zaun bei Nacht

Wolfsburg Pokémon-Jäger zertreten Zaun bei Nacht

Wolfsburg. Im Tiergehege tummeln sich seit wenigen Tagen neue putzige Bewohner - kleine Pokémons. Immer mehr Wolfsburger gehen dort auch auf die Jagd nach den Helden des neuen Handy-Spiels. „Niemand hat etwas dagegen“, sagt Fördervereins-Vorsitzende Marianne Blisse. „Aber wenn nachts der Zaun runtergetreten wird, hört der Spaß auf.“

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Ärger am Tiergehege: Pokémon-Jäger haben den neuen Zaun kaputt gemacht - für die Verantwortlichen hört da der Spaß auf.

Quelle: Roland Hermstein

Gleich vier sogenannte Poké-Stops sind von den Betreibern des neuen Kultspiels im Tiergehege auf dem Klieversberg in der virtuellen Welt verankert, vom blauen Pfau bis zum Geopfad. Dort kann man Zubehör wie Bälle oder Lockstoffe kostenlos sammeln, bisweilen auch Pokémons fangen.

Die ersten Monsterjäger kamen Montag vor einer Woche, erinnert sich Marianne Blisse: „Bestimmt zwei Dutzend Leute mit dem Handy vor der Nase. Ich wusste gar nicht, was die da machen.“ Mittlerweile wissen sie und ihre Mitstreiter Wolfgang Schulze und Matthias Presia es. Gegen den Handy-Hype hätten alle drei nichts, betonen sie.

Aber dass der neue Zaun am Seiteneingang neben dem Gesundheitszentrum am Klinikum als Trittleiter genutzt wurde, um nachts aufs Gelände zu gelangen, geht den Tierfreunden eindeutig zu weit. Formal gesehen könnte man sogar Strafanzeige erstatten, aber das wolle niemand wirklich. „Und darum appellieren wir an die Spieler“, sagt Presia. „Tagsüber hier Spaß haben darf jeder. Aber bitte nicht nachts über den Zaun klettern.“

fra

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