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Stadt Wolfsburg Podehls Anwalt fordert Einstellung des Verfahrens
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Podehls Anwalt fordert Einstellung des Verfahrens
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10:00 14.03.2017
Anwalt fordert Einstellung des Ermittlungsverfahrens: Wolfsburg ehemaliger Polizeichef Hans-Ulrich Podehl. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit Monaten gegen Podehl wegen des Verdachts der „Vorteilsannahme“.

Zur Erinnerung: Im Herbst hatte die Staatsanwaltschaft ein erstes Ermittlungsverfahren wegen Stalking-Verdachts gegen Podehl eingestellt - um einen Tag später über das zweite laufende Ermittlungsverfahren zu berichten. Der Verdacht: Der frühere Inspektionsleiter habe vor Jahren einer Beamtin, die zur Fortbildung in Wolfsburg war, eine Beförderung in Aussicht gestellt und dafür Gegenleistungen erwartet (WAZ berichtete).

In den Augen von Podehls Anwalt ein nicht haltbarer Vorwurf. Er kenne den Akteninhalt inklusive aller Ermittlungsergebnisse und Zeugenaussagen, und die ließen aus seiner Sicht nur einen Schluss zu: „Das Ermittlungsverfahren ist wegen erwiesener Unschuld einzustellen“, sagt Michael Hoppe. Seine juristische Bewertung habe er der Staatsanwaltschaft in einem ausführlichen Schriftsatz dargelegt, dies müsse die Behörde nun gewichten und bewerten. Die Staatsanwaltschaft allerdings ist von einer Entscheidung - Einstellung, Strafbefehl, Anklageerhebung - offenbar noch weit weg. Das Verfahren könne sich bis in den Sommer ziehen, hatte Sprecherin Julia Meyer gegenüber der WAZ im Februar erklärt.

Parallel führt das Innenministerium ein Disziplinarverfahren gegen Podehl; dieses ruht bis zum Abschluss der staatsanwaltlichen Ermittlungen.

Der wegen des Abgas-Skandals in den USA angeklagte VW-Manager Oliver S. aus Wolfsburg erhält nach WAZ-Informationen Unterstützung von der Bundesregierung. Die deutsche Botschaft in Washington setzt sich für eine Freilassung des 48-Jährigen gegen Zahlung einer Kaution ein.

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