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Podehl kann nicht auf Beförderung pochen

Eilbeschluss des Verwaltunsgerichts Podehl kann nicht auf Beförderung pochen

Niederlage für Hans-Ulrich Podehl. Das Verwaltungsgericht Hannover entschied in einem Eilbeschluss, dass das Innenministerium den künftig höher eingruppierten Chefposten der Wolfsburger Polizei zu Recht neu ausgeschrieben hat - Podehl kann nicht auf seine Beförderung pochen.

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Kann nicht auf seine Beförderung pochen: Der frühere Wolfsburger Polizeichef Hans-Ulrich Podehl.

Quelle: Foto: Archiv

Wolfsburg. Der frühere Inspektionsleiter Podehl war im Sommer letzten Jahres geschasst worden, nachdem Vorwürfe wegen Belästigung und Vorteilsannahme laut geworden waren.

Das Gericht teilte die Einschätzung des Ministeriums, dass die Vorwürfe gegen den Beamten nicht haltlos seien. Außerdem liefen noch strafrechtliche Ermittlungen sowie ein Disziplinarverfahren.

Weil der Inspektionsleiterposten in Wolfsburg bereits letztes Jahr höher besoldet werden sollte, war eine Ausschreibung der Stelle nötig geworden, Podehl hatte sich damals als einziger beworben. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte sich die Beförderung aber erledigt; Podehl war nach Hannover versetzt worden und ist nach Angaben des Gerichts seitdem dienstunfähig erkrankt. Auch deshalb habe das Ministerium die Stelle jetzt neu ausschreiben dürfen, entschied das Gericht. Die Neubesetzung der Stelle solle „schnellstmöglich“ erfolgen, hatte das Ministerium erst vor wenigen Tagen erklärt (WAZ berichtete exklusiv).

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