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Podehl: Rätselraten um neue Anzeige geht weiter

Wolfsburg Podehl: Rätselraten um neue Anzeige geht weiter

Wolfsburg. Was verbirgt sich hinter der neuen Anzeige gegen Ex-Polizeichef Hans-Ulrich Podehl? Auch gestern ging das Rätselraten um die konkreten Vorwürfe weiter, die dem Ermittlungsverfahren wegen Verdacht auf Vorteilsannahme zugrunde liegen. „Wir haben keinerlei neuen Erkenntnisse“, sagte Podehls Verteidiger Michael Hoppe am Mittwoch der WAZ.

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Ermittlungen der Staatsanwaltschaft: Der konkrete Vorwurf gegen Wolfsburgs Ex-Polizeichef Hans-Ulrich Podehl ist weiter unbekannt.

Quelle: Archiv (2)

Am Montag hatte die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen Podehl wegen Stalking-Verdachts zu Lasten von Kripo-Chefin Imke Krysta (WAZ berichtete mehrfach) eingestellt – keine Straftat erkennbar.

Tags darauf teilte die Behörde völlig überraschend mit, dass nach einer Anzeige erneut gegen Podehl ermittelt werde; nun wegen des Verdachts auf Vorteilsannahme. Dieser Paragraph 331 des Strafgesetzbuches gilt für Amtsträger, die „für die Dienstausübung einen Vorteil für sich oder einen Dritten“ fordern oder sich versprechen lassen und wird geahndet mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. Worum es genau geht, wissen bisher weder der Beschuldigte noch sein Anwalt. Michael Hoppe: „Ich warte auf Akteneinsicht.“

Die CDU-Landtagabgeordnete Angelika Jahns hatte am Montag Kritik am Justizministerium geäußert und eine Unterrichtung des Innenausschusses gefordert. Neben allen bisher bekannten Vorgängen habe sie die Tatsache zusätzlich irritiert, dass ausgerechnet jene Polizeidirektorin aus Hannover, die wegen der angeblichen Stalking-Vorfälle eine Dienstaufsichtsbeschwerde auf den Weg gebracht hatte, mittlerweile zur Zentralen Polizeidirektion (ZPD) versetzt worden sei. Jahns: „Die Lage ist völlig undurchschaubar.“

  • Derweil bemüht man sich auf der Wolfsburger Dienststelle um Ruhe und alltägliche Normalität. Am Mittwoch trat Imke Krysta ihren Dienst als Kripo-Chefin wieder an, erste Amtshandlung: eine Besprechung zu Personalplanungen. Öffentlich wollte sie sich auf WAZ-Anfrage nicht äußern.

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