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Platzverweise für aufdringliche Bettler

Wolfsburg-Fallersleben Platzverweise für aufdringliche Bettler

Fallersleben. Bedrängt und genötigt fühlten sich am Wochenende Bürger in Fallersleben durch Bettler, die im Stadtteil unterwegs waren. Die Polizei sprach zweimal Platzverweise aus. „Strafrechtlich gab es keine Handhabe“, sagt Wolfsburgs Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Er weist darauf hin, dass Betteln nicht verboten ist.

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Beschwerden hatte es im Umkreis des Carl-Zuckmayer-Rings gegeben, weil sich drei Personen auf verdächtige Weise an und auf Privatgrundstücken bewegten. Die Polizeibeamten stellten bei zwei Männern (36/39) und einem Jugendlichen (15), die aus Rumänien stammten, die Personalien fest und erteilte ihnen einen Platzverweis.

Rund um den Rothekamp waren zudem zwei weitere Männer und eine Frau unterwegs. Einer der Männer soll nach WAZ-Informationen beim Betteln an der Haustür aggressiv aufgetreten sein und den Fuß in die Tür geschoben haben, als seine Bitte abgeschlagen wurde. „Das war bedrohlich“, sagt eine Zeugin, die nicht genannt werden möchte. Auch diesen drei Personen wurde von der Polizei ein Platzverweis erteilt. „Strafrechtlich gab es keine Handhabe“, sagt Wolfsburgs Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Er weist darauf hin, dass Betteln nicht verboten ist - selbst wenn die Menschen dafür ein fremdes Grundstück betreten. Aber wenn Sie einem privaten Verweis an der Tür oder auf dem Hof nicht Folge leisten oder wiederkommen, sollte die Polizei benachrichtigt werden. „Bei der aggressiven Form des Bettelns könnte der Tatbestand des Hausfriedensbruch erfüllt sein“, so Claus.

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