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Stadt Wolfsburg Plakate von Falko Mohrs: Die PUG findet’s „unfair“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Plakate von Falko Mohrs: Die PUG findet’s „unfair“
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23:59 01.08.2018
Andreas Klaffen, Sandra Straube und Velten Huhnholz vor dem Plakat des SPD-Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs. Quelle: Privat
Wolfsburg

Die einen fordern gleiches Recht für alle, die anderen sagen, man solle die Kirche im Dorf lassen: Plakate des SPD-Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs, die auf seine Nachbarschaftsgespräche hinweisen, sorgen für Unmut bei der PUG-Fraktion. Denn: Das Aufhängen von Plakaten im öffentlichen Raum ist in Wolfsburg generell verboten. Falko Mohrs reagiert und möchte in Zukunft anders für seine Politikgespräche mit Bürgern werben.

PUG-Kritik: Plakat erinnere stark an Wahlwerbung

Weitere Kritik der PUG: Das Mohrs-Plakat erinnere stark an Wahlwerbung. „Wir möchten niemandem einen Rüffel erteilen, aber wir müssen darauf achten, dass alle gleich behandelt werden“, sagt PUG-Fraktionsvorsitzende Sandra Straube. Stein des Anstoßes sind fünf Plakate, die in Vorsfelde auf die Nachbarschaftsgespräche von Falko Mohrs hinweisen.

Dieses Plakat sorgt für Wirbel: SPD-Bundestagsabgeordneter Falko Mohrs wirbt damit für seine Nachbarschaftsgespräche. Quelle: privat

Auch PUG-Vorsitzender Andreas Klaffehn findet das Aufhängen der Plakate „ein Stück weit unfair“. Schließlich müssten sich alle ans Plakatierungsverbot halten, „wenn wir das jetzt zulassen, öffnen wir Tür und Tor für alle möglichen Veranstaltungen“, so Straube. Und Klaffehn sagt, dass der SPD-Bundestagsabgeordnete Mohrs mit seinen Plakaten, die aus Sicht der PUG an Wahlwerbung erinnern, eine Dauerpräsenz bekäme.

Falko Mohrs organisierte acht Nachbarschaftsgespräche

Mohrs Büroleiter Ingolf Viereck kontert indes: „Ich glaube nicht, dass Plakate, dreienhalb Jahre vor der nächsten Wahl aufgehängt, irgendeinen Einfluss auf den Verlauf haben.“ Die Plakate verfolgten aber in der Tat optisch eine einheitliche Linie. Falko Mohrs organisierte acht Nachbarschaftsgespräche in seinem Wahlkreis – jedes Mal warb er mit diesen Plakaten. Bisher habe sich niemand daran gestört. Falko Mohrs: „Es ist richtig, dass das Aufhängen von Plakaten im öffentlichen Raum verboten ist. Dann dürften aber auch Vereine und Verbände nicht mehr auf ihre Feste aufmerksam machen. Oder die PUG auf ihr Weinfest hinweisen“, sagt er zur WAZ. Und tatsächlich finden sich immer wieder Veranstaltungsplakate an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet. „Offensichtlich stört sich die PUG aber nur an Plakaten, auf denen ich drauf bin“, bemerkt Mohrs.

In Zukunft eine andere Art der Werbung verfolgen

Dennoch will er in Zukunft eine andere Art der Werbung verfolgen für seine Nachbarschaftsgespräche. „Die Veranstaltungsreihe ist toll – und wird weiter stattfinden. Ob mit oder ohne Plakat.“

Von Claudia Jeske

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