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Stadt Wolfsburg Plädoyer für mehr Völkerverständigung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Plädoyer für mehr Völkerverständigung
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16:36 04.11.2017
Stilles Erinnern auf dem Sara-Frenkel-Platz: Mit der Kranzniederlegung im Beisein zahlreicher Gäste begann die diesjährige Antifa-Woche der IG Metall Wolfsburg. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Wolfsburgs IG-Metall-Chef Hartwig Erb ging auf die jüngsten Wahlerfolge der AfD ein und zeigte sich überzeugt, „dass nicht alle Wähler Faschisten oder Nationalisten sind“. Gründe für die Stärke der Partei, worin er einen „klaren Rechtsruck“ ausmachte, können ihm zufolge schlecht bezahlte Arbeit und Unzufriedenheit sein. Erb richtete den Blick auch auf nationalistische Strömungen in Polen und Ungarn. „Wir brauchen ein Europa, das miteinander redet, nicht übereinander.“

Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) verwies auf das Schicksal von 20.000 Zwangsarbeitern, die eng mit der Stadtgründung verbunden seien. „Es ist eine moralische Pflicht, daran zu erinnern.“ Er plädierte für eine „offene, tolerante und wehrhafte Demokratie“. In Anspielung auf die AfD sprach Mohrs von teils „menschenverachtenden und ausländerfeindlichen Wahlplakaten“.

Die Leiterin des Stadtarchivs, Anita Placenti-Grau, ging auf die Diskussionen um den Umgang mit den KZ-Mauerresten auf dem Laagberg ein. Die Einrichtung eines Gedenkstätten- und Bildungsortes biete die Möglichkeit, sich mit Themen wie Opfer, Verdrängung und Gewaltherrschaft auseinanderzusetzen.

Auftritt im Gewerkschaftshaus: Das Tanzende Theater präsentierte Einblicke in das Stück „Licht in der Dunkelheit“. Quelle: Boris Baschin

Nachdenkliche Lieder gab es bei der Kranzniederlegung vom Chor „Gegenwind“. Im Anschluss zeigte das Tanzende Theater Wolfsburg im Gewerkschaftshaus Auszüge aus einem Tanzworkshop in Auschwitz. Premiere des Stückes „Licht in der Dunkelheit“ ist am Donnerstag, 9. November, um 17.30 und 20 Uhr im Hallenbad.

Von Jörn Graue

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