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Plädoyer für Aller-Projekt im Bürgerdienste-Ausschuss

Wie soll Wolfsburg mit tierhaltenden Zirkussen umgehen? Plädoyer für Aller-Projekt im Bürgerdienste-Ausschuss

Wolfsburg. Um den Haushalt ging es gestern auch im Bürgerdienste-Ausschuss. Sparen sei für seine Abteilung kaum möglich, so Geschäftsbereichsleiter Michael Sothmann, denn: „Wir haben so gut wie keine freiwilligen Leistungen.“ Eine Maßnahme gibt es aber: Die geplante Aller-Renaturierung zwischen Vorsfelde und Erlebniswelt.

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Verbot für Zirkus mit Wildtieren: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, dass die Stadt Wolfsburg ihre Flächen künftig nicht mehr an diese Unternehmen vermietet.

Quelle: Roland Hermstein (Archiv)

Mit knapp 1,4 Millionen Euro fördert diese das Land Niedersachsen - falls die Stadt ihren Anteil trägt. 2,14 Millionen kostet das Projekt insgesamt. „Wir sehen es als historische Chance“, betonte Sothmann. Auch Michael Kühn (Naturschutzbund Wolfsburg) plädierte: „Ein Ja wäre auch für andere Projekte, für die Zukunft wichtig.“ Um Fördermöglichkeiten habe man lange gerungen. Der Ausschuss war schließlich überzeugt, empfahl die Verwaltungsvorlage einstimmig. Auch für Anerkennung des Drömlings als UNESCO-Biosphärenreservat, den Wirtschaftsplan der Aufbau GmbH und die Wiederwahl von Nordsteimkes Ortsbrandmeister Matthias Dressler sprachen sich alle aus.

Nicht diskutiert wurden vorerst zwei neue Anträge:

  • Die Grünen wollen, dass die Stadt künftig ihre Flächen nicht mehr an Zirkusse mit exotischen Tieren vermietet und verweist darauf, dass 70 Städte schon Beschränkungen beschlossen haben. „Wir sprechen für die Mehrheit der Bevölkerung“, sagte Olaf Niehus.
  • Die CDU beantragt gelbe Warnblinkanlagen zum Schutz für Radler an den Autobahnzufahrten entlang der Wolfsburger Landstraße/Heinrich-Nordhoff-Straße.

Ordnungsamtsleiter Andreas Bauer beurteilte Erfahrungen mit dem Grillen im Allerpark und die nächtliche Radel-Erlaubnis in der Fuzo positiv und empfahl, beides beizubehalten.

Verschoben wird wohl das Projekt „Geothermie“ am Badeland - auf finanziell bessere Zeiten. Stadtrat Thomas Muth hofft, dass diese 2019 anbrechen.

amü

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