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Phaeno: Stadt zahlt 30 Millionen an Neuland

Schiedsgericht Phaeno: Stadt zahlt 30 Millionen an Neuland

Unter das Millionengrab Phaeno soll nun ein endgültiger Schlussstrich gezogen werden - und der kommt die Stadt nach dem Ergebnis eines Schiedsgerichtsverfahrens noch einmal teuer zu stehen. Demnach soll die Stadt knapp 30 Millionen Euro an die Neuland nachzahlen, die das Phaeno im Auftrag der Stadt errichtete hatte. Bis dato hat das Gebäude 100 Millionen Euro netto gekostet.

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Millionengrab: Die Stadt muss noch einmal knapp 30 Millionen Euro an die Neuland nachzahlen und übernimmt dann die alleinige Zuständigkeit für das Phaeno.

Quelle: Mike Vogelsang

Die Kostensteigerungen, die sich im Laufe der vielen Jahre ergeben hatten, sind alle bereits bekannt. Aber wer muss dafür aufkommen? Über diese Frage stritten Stadt und Neuland, einigten sich schließlich auf den Schlichter Stefan Leupertz, ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof. Und der entschied: Statt der ursprünglich geforderten 45 Millionen Euro erhält die Neuland weitere 29,3 Millionen Euro plus Zinsen von der Stadt. Die Stadt übernimmt im gleichen Atemzug das Gebäude, ist künftig allein verantwortlich - auch für eventuelle weitere teure Nachreparaturen.

Davon hatte es im Laufe der Zeit reichlich gegeben, die Kosten fürs Phaeno explodierten. Dass Stadt und Neuland trotz Bauvereinbarung aus dem Jahr 2000 um die Kostensteigerungen stritten, lag insbesondere daran, dass diese Vereinbarung laut Stadtverwaltung „stark interpretationsfähig und auslegungsbedürftig“ gewesen sei. Unter all dies soll mit dem Schiedsspruch, dem der Rat nächste Woche noch zustimmen muss, ein Schlussstrich gezogen worden.

Ein Teil der Kostensteigerungen war durch Pfusch von Baufirmen verursacht worden. Manche von ihnen existieren nicht mehr. Bei anderen aber, so Erster Stadtrat Werner Borcherding, „prüfen wir natürlich die Möglichkeit, die Firmen in Regress zu nehmen.“

fra

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