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Phaeno: Stadt erwägt Klage wegen Rufschädigung

Wolfsburg Phaeno: Stadt erwägt Klage wegen Rufschädigung

Ein Déjà-vu gab es gestern für Stadt und Neuland: Nach Vorwürfen eines anonymen Informanten fragte der NDR, wie es um die Standfestigkeit des Phaeno bestellt sei.

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Die WAZ hatte bereits 2013 - ebenfalls nach anonymen Hinweisen - über gleichlautende Vorwürfe berichtet. Damals folgten Untersuchungen und schließlich die Entwarnung.

Zitiert wird in dem NDR-Bericht, der gestern Mittag auf Radio Niedersachsen lief, ein Gutachten aus dem Jahr 2010. Dort heißt es: „Läge Wolfsburg in einem Erbeben-gefährdeten Gebiet, wäre das Gebäude in dieser Form nicht weiter nutzbar.“ Verfasser des Gutachtens ist Prof. Bernd Hillemeier aus Berlin, der gestern einen Termin mit der Neuland (Bauherrin des Phaeno) in Wolfsburg hatte. Er betonte, es sei ja klar, dass Wolfsburg nicht Erdbeben-gefährdet sei: „Es gibt und gab keine Gefahr. Im Gutachten ist eine Sanierung vorgeschlagen, die inzwischen auch umgesetzt wird.“

Eine Reihe von Baumängeln hatte das Phaeno in den vergangenen Jahren immer wieder in die Schlagzeilen gebracht. Aktuell wird eine Bauwerksuntersuchung der Cone-Hall-Decke durchgeführt. „Dafür werden signifikante Teile der Decke abgeschlagen. Ein Zusammenhang mit dem Gutachten besteht nicht“, so Dennis Weilmann, Leiter der Stadt-Kommunikation. Die Cones sind zehn Betonsäulen, die saniert werden mussten, da in einer Fuge zwischen Säule und Decke Feuchtigkeit eindrang.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs ist sauer. Er vermutet, dass „anonyme Hinweisgeber mit bewussten Falschinformationen dem Phaeno und der Stadt Wolfsburg Schaden zufügen wollen“. Neuland, Stadt und Phaeno behalten sich bei einer Wiederholung rechtliche Schritte vor.

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