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Phaeno-Sitzinseln bleiben noch im Lager

Wolfsburg Phaeno-Sitzinseln bleiben noch im Lager

Die drei Phaeno-Sitzinseln, die seit 2008 in Weyhausen lagern, sollten nach Meinung des Bauausschusses dort vorerst stehenbleiben – denn das Aufstellen, so hat die Stadtverwaltung nachgerechnet, würde 550.000 Euro kosten. Kosten für die Pflege sind noch nicht abzusehen. „Das kann man keinem Bürger vermitteln“, so die Mehrheitsmeinung im Bauausschuss.

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Der Phaeno-Vorplatz bleibt vorerst leer: Die Diskussion um die Kosten für die in Weyhausen gelagerten Sitzinseln (kl. Foto) geht noch weiter.

Quelle: Boris Baschin

Ausschuss-Vorsitzender Hans-Georg Bachmann (SPD) gab aber zu bedenken: „Um die Inseln als Brennholz zu verkaufen, waren sie zu teuer.“ Man müsse prüfen, ob nicht doch noch gespart werden kann – bei Beleuchtung (89.250 Euro) oder Verblendung (101.150 Euro) zum Beispiel. Svante Evenburg (Piraten) plädierte dafür, die Neuland als Bauherr müsse die Kosten selbst tragen, stand damit aber allein da. Stadtbaurätin Monika Thomas gab keinerlei Empfehlung ab: Die Entscheidung sei Sache der Politik. Die will noch überlegen – 1. Lesung.

▶ Bei einer Gegenstimme (Piraten) sprach sich der Ausschuss dafür aus, den Mittelstreifen in der Kleiststraße mit 59 Linden ab Frühjahr 2015 neu zu gestalten (220.00 Euro).

▶ Auch den  geplanten Änderungen im Flächennutzungsplan 2020plus stimmte das Gremium zu – zumindest für die Bereiche Wendschott und Reislingen. Gebiete in Mörse und Ehmen bleiben auf Wunsch des Ortsrates vorerst ausgenommen. Alle weiteren Ratsvorlagen waren unstrittig.

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Planung für das Neubaugebiet Hellwinkel: 1,44 Millionen Euro

Einstimmig ist der Bauausschuss dafür, der Verwaltung für die Planung des Baugebiets Hellwinkel (720 Wohnungen an der Reislinger Straße) im Jahr 2015 1,44 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Baubeginn ist dort zwar erst 2016, doch dann muss es schnell gehen. Deshalb sollen vorher mögliche Probleme – zum Beispiel mit der Entwässerung oder den Folgen fürs Klima – genauestens geprüft werden.

Nach der Bürgerbeteiligung im September hatte es schon Kritik gegeben – besonders an den Hochhäuser am Waldrand (acht bis zwölf Stockwerke). Anders könne man die gewünschte Zahl an Wohnungen nicht erreichen, ließen sich die Politiker gestern von den Planern erklären. Volkhard Plonz (PUG)bezweifelt aber, dass ein kleiner Einkaufsmarkt für die Nahversorgung ausreicht.

Der Wunsch der SPD, das gesamte Gebiet von der Neuland bauen zu lassen, lässt sich nicht so einfach erfüllen. „Ein Wettbewerb ist rechtlich vorgeschrieben“, erklärte Stadtbaurätin Monika Thomas. Per Ausschreibung soll trotzdem garantiert werden, dass 25 Prozent des Gebiets als sozialer Wohnungsbau entwickelt werden.

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