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Stadt Wolfsburg Phaeno: Kritik vom Steuerzahler-Bund
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Phaeno: Kritik vom Steuerzahler-Bund
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10:24 23.07.2015
Phaeno: Die Kosten der Vorplatz-Gestaltung prangert der Steuerzahlerbuch in seinem „Schwarzbuch“ an.
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Im Februar und März diskutierte die Politik über die zusätzlichen Mehrkosten von 335.000 Euro für die Umgestaltung des Phaeno-Platzes – es geht um drei Sitzinseln aus Holz, Graspflanzen und Mülleimern. Alles in allem kostet das Projekt mittlerweile 1,5 Millionen Euro! 2008 stimmten die Politiker noch Ausgaben in Höhe von 875.000 Euro zu. Zuletzt kritisierten sie aber, dass die Kosten explodiert seien und für Chinaschilf und Elefantengras alleine 7000 Euro ausgegeben werden sollen. Für die Bewässerungsanlage waren nochmals 17.000 Euro veranschlagt, für drei Mülleimer je 1000 Euro.

Der Bund der Steuerzahler schaltete sich daraufhin ein und verlangte Antworten für die Kostensteigerung und verlangte günstigere Alternativen. Gestern wurde das aktuelle „Schwarzbuch 2014“ vorgestellt, darin wird der Fall aus Wolfsburg geschildert. Bernhard Zentgraf, Chef des Steuerzahlerbundes Niedersachsen und Bremen, sagt: „Der sorglose Umgang mit Steuergeld bleibt leider noch allzu oft für die Verantwortlichen folgenlos“.

Zum Hintergrund: Die Sitzinseln aus Holz wurden 2010 schon aufgestellt, mussten allerdings zügig wieder abgebaut werden, weil Gerbsäure austrat und die Möbel daher in Weyhausen ausbluten sollten. Das ist zwar inzwischen geschehen, jetzt müssen die Inseln aber zurücktransportiert und neu installiert werden – das kostet allein 100.000 Euro.

Auf WAZ-Nachfrage erklärte die Stadt, dass derzeit für die Politik eine Vorlage zum Phaeno-Vorplatz erarbeitet werde. „Die Vorlage wird in Kürze in die Gremien gehen“, so Stadt-Sprecher Ralf Schmidt. 

ke/jes

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