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Stadt Wolfsburg Phaeno: Experimente mit Zeitlupenkamera
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Phaeno: Experimente mit Zeitlupenkamera
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00:18 26.11.2017
Was passiert? Schüler der Eichendorffschule ließen einen mit Wasser gefüllten Luftballon auf den Boden fallen – und filmten das Experiment mit einer Hochgeschwindigkeitskamera. Quelle: Boris Baschin
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Stadtmitte

Eine Zeitlupenkamera zeigt Dinge, die mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind. Das erfuhren am Donnerstag Schüler der Eichendorffschule beim Workshop im Phaeno.

Es war ein Vorgeschmack auf die neue Sonderausstellung „Zeit“. Sie zeigt, wie der Mensch mit Hilfe von moderner Technik Herr über die Zeit wird. Eröffnung ist am 15. Dezember.

Ein Herzstück der Schau ist die Hochgeschwindigkeitskamera, an der Besucher spannende Experimente machen können. Zum Beispiel zeigt eine Spezialkamera, die zwischen 500 bis 10.000 Fotos pro Sekunde machen kann, wie eine Nudel in einer Mausefalle zertrümmert wird. „Mit bloßem Auge wäre das nicht zu sehen“, sagt Dominik Essing, der die Ausstellung mitkonzipierte.

Diese Highspeedkamera ist eine Spezialentwicklung von Phaeno und Experten aus dem In- und Ausland. Kein Wissenschaftsmuseum habe so etwas mal in einer Ausstellung gezeigt – die Bürgerstiftung macht es möglich. Sie griff dafür und für weitere sieben (kleinere) Hochgeschwindigkeitskameras samt Equipment tief in die Tasche: Sie unterstützt das Projekt, das auf mindestens zehn Jahre angelegt ist, mit 75.000 Euro. „Es ist viel Geld“, räumt Vorsitzender Udo-Willi Kögler ein. Aber es sei ein wichtiger Beitrag, um Kinder für Wissenschaft in vielfältigsten Aktivitäten über ein komplettes Jahrzehnt zu begeistern. „Die Workshops werden wir immer weiterentwickeln“, verspricht Phaeno-Chef Michel Junge. Ohne die Unterstützung der Bürgerstiftung wäre die “Zeit“-Ausstellung“ um einiges ärmer an Attraktionen, so Junge.

Am Donnerstag konnten bereits Jugendliche der Eichendorffschule Experimente mit der Zeitlupenkamera machen: So ließen sie einen mit Wasser gefüllten Luftballon auf die Erde fallen. Sie waren erstaunt, was die Fotos alles zeigten.

Von Sylvia Telge

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