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Pflanzen auf dem Dach: Plan erstaunt die Politiker

Wolfsburg Pflanzen auf dem Dach: Plan erstaunt die Politiker

Wer baut, egal ob Privatmann, Firma oder die Stadt, muss dafür gleichwertigen Ausgleich in der Natur schaffen. Auf diesem Wege entstanden schon Hecken oder Wäldchen. In Warmenau will ein Investor stattdessen seine eigenen Dächer begrünen. Purer Unglauben herrschte am Donnerstag im Bauausschuss: Ist das denn erlaubt?

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Pflanzen auf dem Dach: Politiker fragen, ob ein Ausgleich für Neubauten nicht auf dem Boden stattfinden sollte.

Quelle: Foto: Archiv

Für Antina Schulze (SPD) ist der Fall klar: „Ausgleichsflächen gehören auf den Boden!“ Peter Sterz als Sprecher der Wolfsburger Naturschutzverbände staunte: „Für mich ist Dachbegrünung eine Gestaltungsfrage und kein vollwertiger Ausgleich.“ Frank Richter (Grüne) bat darum, dass diese Art des Ausgleichs „nur als Ausnahme“ zum Tragen komme.

In der Vorlage der Stadtverwaltung, die die Ansiedlung eines riesigen Technologiezentrums der Firma EDAG betrifft (siehe Seite 22), heißt es: „In diesem Zusammenhang gibt es Überlegungen des Investors, circa 50 Prozent der Dachfläche zu begrünen.“ Dies sei zwar nicht der komplette Ausgleich für das riesige Technologiezentrum, aber zumindest ein Teil der notwendigen Kompensation.

Auf die Kritik, ein begrüntes Dach gleiche die Baumaßnahme nicht aus, reagierte Götz Stehr, Leiter des Geschäftsbereichs Grün. Es sei sehr wohl rechtens, ein begrüntes Dach nach einem bestimmten Schlüssel anzurechnen.

Das gefiel vielen Politikern im Bauausschuss nicht. Volkhard Plonz (PUG) forderte sogar, eine solche Regelung „in Wolfsburg generell für Gewerbegebiete auszuschließen“.

kn

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