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Stadt Wolfsburg Pfadfinderjungen missbraucht: Bewährungsstrafe für Angeklagten
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Pfadfinderjungen missbraucht: Bewährungsstrafe für Angeklagten
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20:02 07.06.2018
Urteil: Der 38-jährige Angeklagte (hier links neben seinem Verteidiger) erhielt am Donnerstag eine zweijährige Gesamtfreiheitsstrafe, die das Landgericht für vier Jahre zur Bewährung aussetzte. Quelle: Jörn Graue
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Wolfsburg

Der frühere Wolfsburger hatte die Taten zu Prozessbeginn in vollem Umfang eingeräumt. Der überwiegende Teil der zweitägigen Verhandlungen hatte mit Rücksicht auf die Intimsphäre von Angeklagtem und den zur Tatzeit minderjährigen Opfern unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden.

Schlafenden Jungen ans Geschlechtsteil gefasst

Die Tatvorwürfe wogen schwer. So soll der 38-Jährige mehrmals bei gemeinsamen Übernachtungsaktionen in einem Pfadfinderheim in Wolfsburg Jungen ans Geschlechtsteil gefasst haben, nachdem diese bereits eingeschlafen waren. Eine Tat ereignete sich demnach in der einstigen Wohnung des Angeklagten in der Nordstadt. Dort sollen zwei Jungen mit ihm in einem Bett, ein weiterer im Wohnzimmer geschlafen haben.

Neben dem Anfassen im Genitalbereich soll es in einem Fall auch zum Oralverkehr gekommen sein. Eine der Taten hatte sich laut Anklage bei einem Ferienaufenthalt im Swimming Pool der Gastfamilie im US-amerikanischen Chattanooga ereignet.

Verurteilung wegen sexueller Übergriffe und Missbrauch

Das Landgericht verurteilte den 38-Jährigen am Donnerstag wegen sexuellen Übergriffen in fünf Fällen sowie in einem Fall wegen sexuellen Missbrauchs und sexueller Nötigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren. Diese wurde für vier Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von drei, die Verteidigung eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren gefordert.

Von Jörn Graue

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