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Stadt Wolfsburg Petersburger Dialog: Gorbatschow zu Gast
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Petersburger Dialog: Gorbatschow zu Gast
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23:42 17.07.2011
Auftakt für den Petersburger Dialog: VW-Chef Martin Winterkorn (2.v.r.) plauderte mit Michail Gorbatschow, auf den sich auch beim Gruppenfoto alle Blicke richteten. Quelle: Photowerk (bs/2)
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ZDF, RTL, NDR – sie alle und weitere Fernsehsender verfolgten die Eröffnung des deutsch-russischen Dialogs im KundenCenter der Autostadt. Gastgeber Winterkorn sah Wolfsburg als „eine gute Wahl für dieses Treffen“, da es seit dem Fall des Eisernen Vorhangs in der Mitte Europas liege. Zudem plane VW neben dem Werk in Kaluga auch weitere Investitionen in Russland. Er wünsche sich dort aber „ein noch besseres Investitionsklima“.

Mit solchen und vielen weiteren Fragen beschäftigen sich heute in der AutoUni die acht Arbeitsgruppen des Petersburger Dialogs.

Das Thema des 11. Dialogs lautet „Bürger, Gesellschaft und Staat – Partner im Modernisierungsprozess“. Festredner Prod. Dr. Udo di Fabio betonte, wie wichtig es für diese drei Gruppen sei, einen gemeinsamen Weg zu gehen“. Er mahnte, dass eine erfolgreiche Gesellschaft nur entstehe könne, „wenn die Talente der Bürger zur Entfaltung kommen können“. Der zweite Festredner, Kultusminister a.D. Michail Schwydkoi, schlug in die gleiche Kerbe. Bei allen Bestrebungen dürfe aber die Menschlichkeit nicht auf der Strecke bleiben.

Mit diesen Gedanken starten die 300 Teilnehmer der Arbeitsgruppen heute in ihre Beratungen. Teilnehmer sind Künstler und Politiker, Wirtschaftsbosse, Musiker und Philosophen.

Ihre Ergebnisse präsentieren die Gruppen morgen in Hannover vor Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Dmitri Medwedew.


WAZ-INFO: Petersburger Dialog

Der Petersburger Dialog geht auf eine Initiative des früheren russischen Präsidenten Wladimir Putin und des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) zurück. Das erste Treffen fand im April 2001 in St. Petersburg statt, so erhielt das Dialogforum seinen Namen. Erklärtes Ziel ist ein dauerhafter Meinungsaustausch zwischen Vertretern der Politik, Wirtschaft und Kultur sowie eine bessere Zusammenarbeit in gesellschaftlichen Bereichen.

kn

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