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Peter Kassel:„Werde Wolfsburgs Interessen gut vertreten“

Direktkandidaten zur Landtagswahl Peter Kassel:„Werde Wolfsburgs Interessen gut vertreten“

Der 51-jährige Christdemokrat Peter Kassel ist seit vielen Jahren Ortsbürgermeister von Ehmen und Mörse, im Rat der Stadt ist er Fraktionschef. AfD und die Linke lehnt er gleichermaßen ab.

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Direktkandidat der CDU für den Landtag: Peter Kassel.

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg. Warum kandidieren Sie für den Landtag?

Durch meine langjährige Arbeit in der Kommunalpolitik kenne ich Wolfsburg sehr gut. Ich bin überzeugt, dadurch die Interessen unserer Stadt gut vertreten zu können. So, wie ich mich schon in der Kommunalpolitik für die Menschen einsetze, ist dieser Einsatz auch eine große Motivation für meine Landtagskandidatur.

Welche Vorbilder haben Sie?

Ich bin ein großer Konrad-Adenauer-Fan. Ansonsten orientiere ich mich weniger an Vorbildern. Ich lege generell Wert auf die Nähe zu den Menschen, um mir so die Bodenhaftung zu bewahren.

Welche Konsequenzen muss Ihre Partei aus den Ergebnissen der Bundestagswahl ziehen?

Wir müssen sicher einen Weg finden, uns mit der AfD sachlich auseinanderzusetzen. Für mich gilt die Maxime von Franz-Josef Strauß, dass rechts neben der Union keine Partei dauerhaft existieren darf. Ich lehne aber die Linke ebenso ab. Es muss wieder gelingen, die sogenannten etablierten Parteien zu stärken. Sie sind es, die die Demokratie in unserem Land aufgebaut haben und auch in Zukunft garantieren.

(Wie) Unterstützt Sie Ihre Familie in Ihrem politischen Engagement?

Meine Familie unterstützt mich in meinem politischen Engagement ganz großartig. Egal, ob meine Eltern oder die Familie meiner Schwester, sie sind immer an meiner Seite.

Womit beschäftigen Sie sich außerhalb Ihrer Arbeit, wobei entspannen Sie am besten?

Außerhalb meiner Arbeit engagiere ich mich als Vorsitzender des Handball-Sport-Clubs Ehmen und im Kirchenvorstand. Zur Entspannung unternehme ich viele Radtouren in der Umgebung.

Welchen Film haben Sie zuletzt gesehen/Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Die Neuverfilmung von Ben Hur. Im Original von 1959 kommt allerdings der Konflikt zwischen den beiden Hauptakteuren besser zum Ausdruck. Ich lese meist Bücher mit historischem Hintergrund. Zuletzt eines über die ägyptische Pharaonin Hatschepsut. Deren Tempel ist für mich eines der faszinierendsten Bauwerke der Menschheit.

Was schätzen Sie an Wolfsburg am meisten?

Wolfsburg ist eine junge Stadt und hat zugleich dank der Eingemeindungen einen breiten historischen Hintergrund. Die Stadt ist sehr vielfältig aufgestellt und bietet für eine Stadt ihrer Größe unvergleichlich viel an Kultur, Sport und weiteren interessanten Freizeitangeboten. Mir gefällt sehr, dass sie ihr Potenzial, das ihr der Wirtschaftsstandort bietet, gut nutzt.

Was würden Sie in Wolfsburg gern ändern?

Ich denke, dass wir noch stärker daran arbeiten müssen, uns bewusst zu machen, wie reich – und das meine ich nicht finanziell – wir in unserer Stadt sind.

Nach dem Trainerwechsel: Was kann der VfL Wolfsburg in der laufenden Fußballbundesliga-Saison unter Martin Schmidt erreichen?

Der Klassenerhalt darf nicht wieder zu einer Zitterpartie werden. Ein Platz in der oberen Hälfte der Tabelle sollte schon drin sein.

Welchen privaten Wunsch wollen Sie sich in diesem Jahr noch erfüllen?

Nachdem ich mir zu meinem letzten runden Geburtstag ein E-Bike gewünscht habe, wäre es schön, diesen Wunsch auch bald in die Tat umzusetzen.

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