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Stadt Wolfsburg Pestalozziallee: Lauern Schadstoffe im Boden?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Pestalozziallee: Lauern Schadstoffe im Boden?
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23:59 28.11.2016
Bohrung: Am Fußgängerüberweg Pestalozziallee wurde gestern der Untergrund untersucht. Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg

Seit Tagen kursiert in Wolfsburg das Gerücht, die dort geplante Sanierung sei unter anderem deswegen so zeitaufwändig, weil unter der Straße Altlasten liegen, die speziell entsorgt werden müssten. Gestern nun nahm ein Ingenieurbüro aus Braunschweig an verschiedenen Stellen Bohrkerne. Diese, so hieß es vor Ort, sollten auf ihre Inhaltsstoffe untersucht werden - auch unter dem speziellen Aspekt möglicher Schadstoffe.

Lauert unter der Pestalozziallee zwischen Sparkasse und Drogerie Müller also Gefahr? Nein, sagt die Stadt. Sprecher Ralf Schmidt: „Die Stadt erwartet an der Stelle keinen Sondermüll in Form von Altlasten.“ Wenn in dem Fall von Schadstoffen geredet werde, dann von denen, „die im Straßenbau üblicherweise in den einzelnen Schichten vorhanden sein dürfen und die gegebenenfalls gesondert entsorgt werden müssen.“ Die Bohrkernproben würden in einer Tiefe von 80 Zentimetern genommen und sollten die Beschaffenheit des dortigen Untergrunds zeigen. Die Ergebnisse würden dann ins geplante Sanierungskonzept einfließen.

Der Fußgängerüberweg an der Pestalozziallee gilt seit langem als Sorgenkind. Eine vor Jahren geplante Grundsanierung wurde abgeblasen - zu teuer, zu zeitaufwändig. Statt dessen wurden Spurrillen und heraus ragende Pflastersteine immer wieder provisorisch ausgebessert, mehrfach musste nachgebessert werden. Vorletzte Woche verhängte die Stadt in dem Bereich Tempo 10 km/h, weil die Tragfähigkeit ansonsten nicht mehr gegeben wäre (WAZ berichtete exklusiv). Nach dem Winter soll nun endlich saniert werden, das genaue Konzept liegt aber noch nicht vor - es soll der Politik aber demnächst vorgelegt werden.

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