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Stadt Wolfsburg Personalversammlung der Wolfsburger Stadtverwaltung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Personalversammlung der Wolfsburger Stadtverwaltung
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13:49 11.03.2018
CongressPark: Rund 800 Beschäftigte der Stadtverwaltung verfolgen die Personalversammlung. Prominenter Gast war Verdi-Chef Frank Bsirske.   Quelle: Tim Schulze
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Wolfsburg

 Der Gewerkschaftschef untermauerte die Kernforderung nach sechs Prozent mehr Geld in den anstehenden Tarifverhandlung. Banken und Wirtschaft seien in Feiertagsstimmung, sprächen von wirtschaftlich goldenen Zeiten – „daran muss auch der Öffentliche Dienst seinen Anteil bekommen.“ Man erwarte ein Ergebnis, das den ökonomischen Rahmenbedingen angemessen sei; über die Forderung nach Geld hinaus gehe es unter anderem um Zusatzurlaub für Kollegen in Schicht- oder Wechselschichtarbeit. Gegenüber der WAZ betonte Bsirske, der in Wolfsburg aufgewachsen war und sein Abitur am THG abgelegt hatte: „Ich bin froh, mal wieder hier zu sein.“ Was ihn besonders gefreut habe: „Ich habe eine ebenso selbstbewusste wie bürgerorientierte Belegschaft kennengelernt – und ein fruchtbares Miteinander mit der Verwaltungsspitze zur Kenntnis genommen. Die Diskussion wird konstruktiv geführt, das ist erfreulich.“

Auch Personalratsvorsitzender Peter Wagner sprach auf WAZ-Nachfrage von einem „rundum zufrieden stellenden Verlauf“ der Versammlung. Was ihn allerdings, insbesondere vor dem Hintergrund der angespannten städtischen Haushaltslage nicht davon abhielt, der kompletten Verwaltungsspitze – nur der erkrankte Oberbürgermeister fehlte – klar zu machen, wo die Fahnenstange ihr Ende erreicht: „Wir haben hier eine hoch motivierte Mitarbeiterschaft, die bereit war und ist, über die Grenzen zu gehen. Wenn das Maß allerdings überschritten wird, steht die Frage im Vordergrund: Ist das noch mit der Gesundheit des Einzelnen zu vereinbaren?“ Trotz allen Sparzwangs: „Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource der Verwaltung, der Mensch muss im Mittelpunkt stehen.“

Von Ulrich Franke

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