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Peiner Mord aufgeklärt, Vorsfelder noch nicht

Prostituierte getötet Peiner Mord aufgeklärt, Vorsfelder noch nicht

Innerhalb weniger Tage waren in der Region zwei Prostituierte ermordet worden, erst eine Frau (40) in Peine, dann eine 33-Jährige in Vorsfelde. Am Freitag teilte die Hildesheimer Staatsanwaltschaft mit, dass im ersten Fall ein 45-Jähriger als dringend tatverdächtig festgenommen wurde.

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Mord im Vorsfelder Bordell: Hier laufen die Ermittlungen weiter. Der Fall einer ermordeten Prostituierten in Peine scheint dagegen aufgeklärt zu sein.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg/Peine. Für die Wolfsburger Bluttat macht das aber wenig Hoffnung: Die Behörden gehen nicht davon aus, dass die zwei Frauen von der selben Person umgebracht worden sind.

Selbstverständlich habe die Polizei nach den beiden Morden im November einen Zusammenhang gesucht, betonte gestern die Hildesheimer Staatsanwältin Christina Pannek. Aber: „Es gibt keinerlei Anhaltspunkte auf einen Zusammenhang.“ Somit laufen die Ermittlungen der Wolfsburger Sonderkommission weiter, während die Peiner den Mord an der 40 Jahre alten Prostituierten aufgeklärt haben dürften.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Hildesheim am Donnerstagabend Haftbefehl gegen einen 45-Jährigen aus dem Landkreis Wolfenbüttel erlassen. Er sei „dringend verdächtig, in den Abendstunden des 4. November nach einem Streit eine 40-jährige Prostituierte in deren Wohnwagen aus bislang nicht eindeutig geklärtem Grund getötet zu haben“, so Pannek.

Demnach war der Beschuldigte in das Visier der Ermittler geraten und hatte zunächst vermeintlich hilfreiche Angaben zu dem Geschehen gemacht - und sogar bei der Fertigung eines Phantombildes des mutmaßlichen Täters geholfen. Er verstrickte sich jedoch in Widersprüche und machte offensichtlich falsche Angaben. Schließlich plauderte der 45-Jährige versehentlich Täterwissen aus - es folgte die Festnahme. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft, bislang bestreitet er die Tat jedoch.

kn

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