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Paulus-Familienzentrum: Grundstein gelegt

Kosten liegen bei 6,8 Millionen Euro Paulus-Familienzentrum: Grundstein gelegt

Es geht tüchtig voran: Die Bauarbeiten für das neue Paulus-Kinder- und Familienzentrum auf dem Laagberg laufen schon seit Monaten, am Montag war die feierliche Grundsteinlegung.

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Feierliche Zeremonie: Die Grundsteinlegung für das Paulus-Kinder- und Gemeindezentrum fand auf dem Laagberg statt.

Quelle: Roland Hermstein

Laagberg. Das neue Kinder- und Familienzentrum an der Paulus-Kirche wächst und wächst. Am Montag war feierliche Grundsteinlegung auf dem Laagberg, im nächsten Jahr sollen dort Kinder spielen.

6,8 Millionen Euro kostet das Projekt, 98 Prozent der Kosten trägt die Stadt. Es sei das teuerste Kita-Projekt in Wolfsburg, erklärte Bürgermeister Ingolf Viereck. „Wolfsburg investiert viel, um seiner Auszeichnung als familienfreudliche Stadt gerecht zu werden“, sagte er. Das sei der richtige Weg, da dürfe die Verwaltung keine Kosten scheuen, erklärte Matthias Presia. „Wenn man etwas Gutes haben will, muss man Geld investieren“, erklärte Ortsbürgermeister Mitte-West. Deshalb habe der Ortsrat Mitte-West das Bauvorhaben immer unterstützt.

141 Kinder sollen in dem Kinder- und Familienzentrum künftig in Kita- und Krippengruppen betreut werden. Sie erhalten viel Raum: „Jedes Kind soll seine Persönlichkeit frei entfalten können“, unterstrich Tilman Klemt, Leiter der Paulus-Kita im Samlandweg, die in den neuen Bau einzieht. Einige der „künftigen Mieter“ stellten sich am Montag bei der Grundsteinlegung vor: Kinder der Eichrichtung sangen ein Lied. es gibt aber nicht nur Raum zum Spielen, sondern außerdem für „Kommunikation und Austausch“, erklärte Kerstin Heidbrock vom Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen.

Die Lukas-Gemeinde, zu der Paulus gehört, musste eine schwere Entscheidung treffen, damit das Kinder- und Familienzentrum entstehen konnte. „Sie entschied, das Paulus-Gemeindehaus abzureißen“, erklärte Pastor Holger Erdwiens. Obwohl kein neues Gemeindehaus entsteht, „die Entscheidung war richtig“, so Erdwiens.

Von Sylvia Telge

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