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Patte-Streit geht weiter: Schulsport fiel wegen verklebter Böden aus

Wolfsburg Patte-Streit geht weiter: Schulsport fiel wegen verklebter Böden aus

Der Vorsfelder Patte-Streit droht zu eskalieren. Gestern wurde im Schulzentrum Eichholz der komplette Schulsport wegen Verletzungsgefahr abgesagt, nachdem die MTV-Handballer nach einem Testspiel am Wochenende den Boden verklebt zurück gelassen hatten. Die Stadt sprach sofort ein komplettes Verbot für das Haftmittel Patte aus.

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Klebrige Angelegenheiten: Zuletzt benutzten die Handballer beim Spiel gegen Leipzig das Patte-Mittel (Foto li.). Danach war der Boden der Sporthalle verklebt, der Sportunterricht musste ausfallen. Zudem sprach die Stadt ein Verbot aus.

Quelle: Sebastian Bisch

Der Streit schwelt lange, nachdem Handballer den Hallenboden mehrfach verklebt und damit brandgefährlich zurück gelassen hatten (WAZ berichtete mehrfach). Im Sportausschuss gab es eine klare Ansage: Wer etwas schmutzig macht, macht auch wieder sauber.

Daran hielten sich die MTV-Handballer zum Saisonstart offenbar nicht, die Schulen sind sauer. Gymnasialleiter Wolfgang Preuk: „Wir arbeiten prima mit dem MTV zusammen, nur die Handballer machen immer wieder Probleme.

Mehr als ärgerlich.“ Geschäftsbereichsleiter Timo Kaupert platzte nach vielen Diskussionen der Kragen: „Ab sofort gilt dort komplettes Patte-Verbot. Wir hätten erwartet, dass sich der MTV an die Absprachen hält“ - diese sähen vor, dass die Sportler die wasserlösliche Patte selbst umgehend entfernen. Trockne diese aus, werde eine aufwändige Reinigung erforderlich.

Eine solche Regelung aber, so behauptet MTV-Vorsitzender Werner Reimer, gebe es noch gar nicht endgültig: „Wir haben erst am Dienstag einen Besprechungstermin mit allen Betroffenen.“ Er bedauere den ärgerlichen Zwischenfall, halte das Patte-Verbot aber für übertrieben: „Das kommt einem Rausschmiss gleich.“ Doch Kaupert geht sogar noch einen Schritt weiter und kündigte bei erneuten Verstößen eine ersatzlose Streichung der Hallenzeiten an.

fra

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