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Patientin wartete neun Stunden

Wolfsburg Patientin wartete neun Stunden

Die Beschwerden über die Notaufnahme am Klinikum reißen nicht ab. Jetzt hat‘s Uta Klincke erwischt, die Sülfelderin saß ganze neun Stunden dort. Und: Zwischendurch ging ihre Blutprobe verloren!

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Neun Stunden in der Notaufnahme: „Diese Zustände sind unfassbar“, meint Uta Klincke.

Quelle: Photowerk (bs)

Die 46-Jährige erlitt vor einem Jahr eine Lungen-Embolie – als sie am Wochenende Brustschmerzen bekam, fuhr sie sofort in die Notaufnahme. „Ich kam auch gleich dran, wurde untersucht und dann für drei Stunden auf den Flur geschoben“, so Klincke. Erst dann nahm man ihr Blut ab, um eine Embolie auszuschließen. Das wunderte Klincke, denn dies hätte aus ihrer Sicht auch gleich bei der Einlieferung geschehen können.

Doch es kam noch besser: „Gegen 16 Uhr gestand mir eine Schwester, dass die Blutprobe nicht mehr auffindbar ist und mir nochmals Blut abgenommen werden muss!“ Nach neun Stunden konnte sie die Notaufnahme wieder verlassen – die Werte waren in Ordnung. „Diese Zustände sind doch unfassbar“, ärgert sich Klincke.

Krankenhaus-Direktor Wilken Köster bedauert den Vorfall und erklärt: „Die erneute Blutentnahme war nötig, um einen speziellen Blutwert zu analysieren.“ Wegen Schichtwechsel des Personals sei die Wartezeit länger als üblich gewesen.

Zuletzt sorgte der Fall eines Patienten (72) für Aufsehen, der sage und schreibe 14 Stunden in der Notaufnahme warten musste (WAZ berichtete).

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