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Stadt Wolfsburg Patient stirbt nach vorsätzlich falscher Diagnose
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Patient stirbt nach vorsätzlich falscher Diagnose
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10:25 18.04.2017
Polizeieinsatz: Bereits 2011 wurde die Praxis des Urologen durchsucht. Quelle: Archiv (2)
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Wolfsburg

Die Staatsanwaltschaft legt dem Urologen unter anderem Abrechnungsbetrug gegenüber Privatpatienten in über 300 Fällen zur Last, weil er überflüssige Behandlungen vorgenommen habe. Schlimmster Vorwurf gegen den mittlerweile 64-jährigen Mediziner aber: 2008 habe er einen Patienten durch eine vorsätzlich falsche Diagnose – gar nicht existierende Nierensteine – zu teuren Behandlungen gedrängt. Bei einer dieser Behandlungen starb der Patient.

Der Urologe steht seit vielen Jahren in der Kritik. Bereits 2004 berichtete die WAZ über skandalöse Behandlungsfehler und schwere Vorwürfe durch Berufskollegen – die Justiz aber kam lange nicht gegen den Mann an. 2011 kam dann Bewegung in die Sache, die Praxis des Arztes wurde durchsucht. Der Mann saß sogar kurz in Untersuchungshaft und bekam ein Berufsverbot als selbstständiger Arzt.

Die Ermittlungen nahmen insbesondere deshalb so viel Zeit in Anspruch, weil weit über ein Dutzend Sachverständigengutachten aus den Bereichen Urologie, Kardiologie, Anästhesie und Rechtsmedizin eingeholt werden mussten. Selbst nach einer ersten Anklage 2015 wurden Nachermittlungen notwendig, nun soll endlich verhandelt werden. „Nach derzeitigem Stand beginnt die Hauptverhandlung Ende Juni“, bestätigt Landgerichts-Sprecherin  Dr. Rike Werner entsprechende WAZ-Informationen – wenn nicht wieder irgend etwas dazwischen kommt.

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