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Stadt Wolfsburg Parteien fordern Aufwertung des Sara-Frenkel-Platzes
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Parteien fordern Aufwertung des Sara-Frenkel-Platzes
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19:00 07.11.2018
Sara-Frenkel-Platz: Nach Meinung von SPD, PUG, FDP und Grünen fristet das Zwangsarbeiter-Denkmal neben der Markthalle bislang ein Schattendasein – das soll sich ändern. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Der Platz, der 2010 feierlich neben der Markthalle eröffnet wurde, soll mit einem Denkmal an die Zwangsarbeit in Wolfsburg während der NS-Zeit erinnern. Benannt ist er nach der einstigen Zwangsarbeiterin Sara Frenkel.

Platz wird bisher nicht wie gewünscht wahrgenommen

Das Ziel, an zentraler Stelle an die Zwangsarbeit zu erinnern, wurde nach Ansicht der PUG-Politikerin Sandra Straube bislang nicht wirklich erreicht. „Es zeigt sich, dass dieser besondere Platz von den Wolfsburgern bisher nicht wie gewünscht wahrgenommen wird“, so die Fraktionssprecherin. Das gelte vor allem für die junge Generation. Die Stadtverwaltung solle laut Straube Wege finden, um „insbesondere junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren anzusprechen“.

Gedenken am Sara-Frenkel-Platz: Bei Kranzniederlegungen wird dort an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Quelle: Boris Baschin

Ähnlich sehen es die Grünen. So seien die Infotafeln, die an den Bänken der Platzes angebracht sind, nicht deutlich genug erkennbar, so Katrin Weidmann, Mitglied für die Grünen im Kulturausschuss. Ihre Partei fordert eine gut sichtbare Stele in der Nähe des Mahnmals, die auf die Info-Tafeln an den Bänken und auf weitere Gedenkstätten zur Nazi-Diktatur in Wolfsburg hinweist.

Von Carsten Baschin

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