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Parkplatz steht halb unter Wasser

Kiebitzweg Parkplatz steht halb unter Wasser

Neuland-Mieter aus dem Kiebitzweg sind sauer. Der Gemeinschaftsparkplatz eines Wohnblocks steht seit zwei Monaten größtenteils unter Wasser.

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Viele Parkplätze stehen unter Wasser: Mieter Axel Schwenk aus dem Kiebitzweg ist sauer. Die Neuland will die Situation noch einmal überprüfen.
 

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg.  Für Mieter Axel Schwenk aus dem Kiebitzweg ist das Fass nicht voll, sondern bereits übergelaufen – in einem nicht nur sprichwörtlichen Sinn. „Unser halber Gemeinschaftsparkplatz steht unter Wasser, kaum noch jemand kommt trockenen Fußes zu seinem Auto“, schimpft der 67-Jährige: „Aber die Neuland als Vermieter kümmert sich nicht.“

Seit über zwei Monaten stehe ein Großteil des Parkplatzes bei den Häusern im Kiebitzweg 21 bis 25 unter Wasser, als Ursache vermuten Nachbarn einen – eventuell durch Laub – verstopften Abfluss. Sowohl er selbst als auch der eine oder andere Nachbar würden seither immer wieder bei der Neuland anrufen, sagt Axel Schwenk. Das Ergebnis sei immer das gleiche: „Wir bekommen zur Antwort, man werde sich kümmern. Tatsächlich passiert ist nichts.“

Auch früher schon habe es bisweilen Wasser auf dem Parkplatz gegeben, das aber stets relativ schnell wieder abgeflossen sei. Heute sei das anders. „Hier wohnen ältere Leute mit Rollator und Behinderte. Wie sollen die zu den Fahrzeugen kommen?“, fragt Axel Schwenk. Er selbst zumindest habe keine Lust, „mit Gummistiefeln zum Auto zu waten“. Und so langsam verliere er gegenüber dem Vermieter die Geduld: „Nach gefühlt 150 Anrufen bin ich es leid.“

Und was sagt die Neuland? An einem verstopften Abfluss könne es jedenfalls nicht liegen – dort gebe es gar keinen. Allerdings seien die Parkflächen vereinzelt nicht ebenerdig, so dass es zu vermehrter Wasseransammlung kommen könne. Sprecherin Laura Heldt: „Die Thematik ist bei unseren Hausmeistern bekannt.“ Kurzfristig werde der Gärtnermeister der Neuland die Gegebenheiten erneut prüfen, um festzustellen, ob sich die Situation „mittels überschaubarem Aufwand“ optimieren lasse.

Von Ulrich Franke

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