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Parkplatz-Streit: Krücke trifft Mann am Kopf

Wolfsburg im Gericht Parkplatz-Streit: Krücke trifft Mann am Kopf

Anlass des Streits: ein Behindertenparkplatz. Trauriger Höhepunkt des Streits: Eine Unterarm-Gehstütze trifft einen der Kontrahenten am Kopf. Ende des Streits: Der Angeklagte (46) zahlt 150 Euro an das Opfer (65) - gegen diese Auflage stellte das Amtsgericht das Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

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Behindertenparkplatz: Auslöser des ungewöhnlichen Streits.

Der nicht gerade alltägliche Streit spielte sich am 8. März auf dem Parkplatz von Real im Heinenkamp ab. Der 65-Jährige parkte mit seiner Frau auf einem Behindertenplatz direkt vor der Tür, seine Frau machte ein paar auf dem benachbarten Stellplatz mit wilden Gesten darauf aufmerksam, dass es auf einen Behinderten-Parkplatz stand - die entsprechende Parkberechtigung im Nachbarauto hatte sie übersehen.

Ein Wort gab das andere, der Angeklagte (46) erklärte vor Gericht, seine asiatische Frau sei bei dem Streit von dem Kontrahenten (65) sogar ausländerfeindlich und sexistisch beschimpft worden (entsprechende Ermittlungen waren allerdings eingestellt worden). Auf jeden Fall warf der Angeklagte mit seiner Krücke nach dem 65-Jährigen. Er betonte jedoch: „Ich habe meine Gehstütze geworfen, weil ich einen Angriff auf meine Frau befürchtete habe. Aber ich habe niemanden getroffen.“ Doch ein unbeteiligter Zeuge bestätigte, dass die Krücke den 65-jährigen Rentner am Hinterkopf traf.

„Das war für alle Beteiligten eine unschöne Situation“, stellte die Richterin vor. Salomonischer Vorschlag: Einstellung des Verfahrens gegen 150 Euro Schmerzensgeld ans Opfer - da nickten alle Beteiligten.

fra

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