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Parkplatz-Mord: Wolfsburger angeklagt

Wolfsburg Parkplatz-Mord: Wolfsburger angeklagt

Prozess um den Mord vom VW-Parkplatz: Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Wolfsburger (35) Anklage erhoben, der im Februar seine Ex-Verlobte (37) erstochen hat (WAZ berichtete). Der Prozess findet vor dem Landgericht Braunschweig statt. Einen Termin gibt es noch nicht.

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Verbrechen auf VW-Parkplatz: Wolfsburger wegen Mordes an Ex-Verlobter angeklagt.

Dem Ex-VW-Arbeiter wird Mord aus niedrigen Beweggründen und Heimtücke vorgeworfen. Er soll seiner Ex-Verlobten nach der Nachtschicht aufgelauert haben. Mit einem Gemüsemesser, das er extra gekauft hatte, soll er sie angegriffen haben. Nach dem Obduktionsergebnis habe der 35-Jährige der Mutter seines Sohnes mehrfach in die Halsschlagader gestochen. Sie ist verblutet und erstickt – am eigenen Blut.

Der Elektroniker, der die 37-Jährige 2005 entführt und vergewaltigt hatte und dafür vier Jahre im Gefängnis saß, soll aus Rache gehandelt haben: Laut Anklage habe er nicht verwinden können, dass sie sich damals von ihm trennte, er keinen Kontakt zum Kind haben durfte und sie einen neunen Freund hatte.

Ein Sachverständiger hat den 35-Jährigen psychiatrisch untersucht – und nichts festgestellt. „Nach dem Gutachten liegen keine durchgreifenden Hinweise auf eine Bewusstseinsstörung vor“, so Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe. Im Prozess wolle sich der Arzt auch dazu äußern, ob für den Wolfsburger Sicherheitsverwahrung in Frage kommt. Im Falle einer Verurteilung wegen Mordes würde er dann auch nach 15 Jahren nicht frei kommen. Die Staatsanwaltschaft hat beantragt, die Eltern des Opfers als Nebenkläger zuzulassen.

bm

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