Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Park-Ärger: Stadt verliert Prozess

Bahnhofspassage Park-Ärger: Stadt verliert Prozess

Ein Autofahrer hat gestern vor dem Amtsgericht einen Sieg gegen die Stadt Wolfsburg errungen. Der 48-Jährige hatte seinen Golf in der Bahnhofspassage im Bereich der Fußgängerzone abgestellt.

Voriger Artikel
Südafrika-Tag: WAZ und Autostadt verschenken Freikarten für Aktionen
Nächster Artikel
Braunschweiger Straße halbseitig gesperrt

Bahnhofspassage: Hier gab es Park-Ärger.

Quelle: Photowerk (bb)

Dafür sollte er Strafe zahlen. Muss er nicht, entschied die Richterin – der Mann war auf irreführende Straßenmarkierungen reingefallen, die er für einen Parkplatz hielt.
Am 25. und 28. August 2009 hatte der Wolfsburger seinen Golf in der Bahnhofspassage auf die Fläche gestellt, die mit weißer Farbe gekennzeichnet war. Nur unweit von dort befindet sich das Schild „Fußgängerzone“, das das Parken dort verbietet. Und deshalb kassierte der 48-Jährige an beiden Tagen von Politessen Strafmandate über je 30 Euro.
Gegen die Verwarnungen legte der Golf-Fahrer Widerspruch ein – und bekam vor Gericht Recht. Politessen berichteten, dass die irreführenden Markierungen, die früher einen Parkplatz kennzeichneten, immer wieder für Ärger sorgten. „Wir hatten deshalb auch eine Info an unseren Innendienst gegeben“, so ein Verwaltungsmitarbeiter. Inzwischen habe die Stadt die Farbe vom Pflaster der Bahnhofspassage entfernen lassen, so eine Kollegin.
Der 48-Jährige muss die Strafmandate nicht zahlen, entschied die Richterin und stellte die Verfahren gegen den Golf-Fahrer ein: „Es gibt schlimmere Parksünder.“

bm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr