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Ostfalia platzt aus allen Nähten

Wolfsburg Ostfalia platzt aus allen Nähten

Verzögerungen beim Ostfalia-Neubau im Schachtweg: Fast anderthalb Jahre später als geplant wird wohl in diesem Sommer endlich der Spatenstich für das 14 Millionen Euro teure FH-Haus erfolgen.

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Im Sommer soll es endlich losgehen: Die Ostfalia-Fachhochschule will auf dem ehemaligen Arbeitsamt-Gelände Ecke Schachtweg/Kleiststraße einen Neubau errichten.

Zuletzt hatten FH, Stadt und Neuland das ambitionierte Projekt im Dezember 2013 vorgesstellt, Spatenstich auf dem Gelände des ehemaligen Arbeitsamtes (Kleiststraße) sollte im Frühjahr 2014 sein. Passiert ist nichts. Dekan Joachim Schmidt ist ziemlich angesäuert, was die Verzögerungen angeht (zuletzt wegen Brandschutzauflagen): „Wir nehmen in vorauseilendem Gehorsam immer mehr Studenten auf, haben aber keinen Platz, sie zu unterrichten!“ 3300 Studenten sind derzeit an der Ostfalia in Wolfsburg gemeldet.

Mittlerweile hat die Fachhochschule deshalb Räume im ganzen Stadtgebiet angemietet, in einem gerade im Bau befindlichen Büro-Komplex in der Schlosserstraße wird die Ostfalia zum Beispiel das gesamte Erdgeschoss belegen.

Das Gelände des ehemaligen Arbeitsamtes liegt seit dem Abriss des Gebäudes 2011 brach. Noch viel länger reichen die Pläne der FH zurück, einen Neubau für die Fakultät Fahrzeugtechnik zu errichten: 2001 stellte das Land Niedersachsen einen Erweiterungsbau in Aussicht. „Wir sind alle ziemlich stinkig, dass es so lange gedauert hat, und hoffen jetzt, dass alles reibungslos läuft“, sagt der Dekan.

Den Löwenanteil der Kosten, rund 12 von 14 Millionen Euro, trägt das Land Niedersachsen. Den Rest übernimmt die FH. Dekan Schmidt: „Bei der Einrichtung des Hauses wollen wir am Puls der Zeit sein. Da hoffen wir auf finanzielle Unterstützung der Stadt.“

Das Zentrum des Hauses bildet eine Versuchshalle mit einem 16 Meter hohen Fallturm, mit dem Unfälle simuliert werden. Der Bau wird insgesamt rund zwei Jahre dauern.

jes

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