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Ostermarsch: Wolfsburger demonstrieren für Frieden

Wolfsburg Ostermarsch: Wolfsburger demonstrieren für Frieden

Für Frieden und Abrüstung, gegen Krieg und Rassismus: Rund 100 Wolfsburger zogen am Samstag demonstrierend durch die Fuzo. Der Stadtverband des deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hatte erstmals wieder zu einem Ostermarsch eingeladen.

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Kundgebung auf dem Sara-Frenkel-Platz: Der DGB hatte den Ostermarsch erstmals seit Jahren wieder organisiert.

Quelle: Photowerk (bb)

„Wir haben uns letztes Jahr gegründet und uns ziemlich schnell dazu entschieden, die Tradition der Ostermärsche wieder aufleben zu lassen“, so der Vorsitzende Thomas Heyn. Unterstützung kam von der IG Metall, VVN/BdA, Verdi und Attac. Gerade bei der aktuellen politischen Situation weltweit sei dies wieder besonders wichtig: „Es gibt viele Brennpunkte“, betont Heyn.

Nach dem Start am Gewerkschaftshaus stoppte der Marsch zunächst am Sara-Frenkel-Platz, dann gab es eine Kundgebung auf dem Hugo-Bork-Platz mit Superintendentin Hanna Löhmannsröben als Hauptrednerin. Sie kritisierte unter anderem die Rüstungsexporte und die neuen Waffenprogramme und betonte: „Frieden muss sich wieder lohnen!“ Dr. Kati Zenk vom Wolfsburger Zentrum für Demokratie fragte, was Demokratie ausmache und betonte: „Demokratie ist das Beste, was wir je auf deutschem Boden hatten!“ Man sei auf einem guten Weg, habe aber noch längst nicht alles erreicht.

Einige Demonstranten hatten auch Plakate dabei, beschriftet mit Aufrufen wie „Für Frieden und Abrüstung“ oder „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“. Bärbel und Axel Kuba: „Wir waren schon vor 20 Jahren bei den Ostermärschen dabei und sind richtig froh, dass sie bei der aktuellen politischen Lage wieder ins Leben gerufen wurden.“

kau

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