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Stadt Wolfsburg Ostermarsch: Redner fordern Frieden statt Waffenverkauf
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ostermarsch: Redner fordern Frieden statt Waffenverkauf
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11:32 16.04.2017
Ostermarsch für den Frieden: Gewerkschaften und Kirchen zogen mit Bannern und Fahnen in die City. Quelle: Tim Schulze
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Schon zu Beginn der Friedensdemo betonte DGB-Ortschef: „Mit diesem Ostermarsch treten wir für ein für ein buntes und tolerantes Wolfsburg.“ Kaum am Sara-Frenkel-Platz angekommen, berichtete Benjamin Stern (Vize-Betriebsratschef der Autovision) von einem Projekt mit Flüchtlingen: „30 haben bei der Autovision ein Praktikum gemacht - acht von ihnen haben heute eine feste Beschäftigung. Wir haben Grenzen überwunden und Vorurteile abgebaut.“ Bewegend waren auch die Worte von Ahmad Al Tabbakh - einem Flüchtling aus dem syrischen Aleppo: „Wir wollen Frieden. Wir wollen zurück in unsere Heimat und unser Land wieder aufbauen.“ In Syrien, so Al Tabbakh, gebe es keinen Religionskrieg: „Bei uns haben verschiedene Religionen immer problemlos zusammengelebt.“ Es gehe um Macht und Rohstoffe wie Öl und Gas.

Beim zweiten Aktionspunkt unter dem Glasdach hielt Superintendentin Hanna Löhmannsröben ein flammendes Plädoyer für Frieden: „Krieg endet nicht durch Gewalt, sondern durch Frieden.“ Sie forderte ein Produktionsstopp für Waffen und ein Ende von Kindersoldaten. Auch der Wolfsburger Imam Mohamed Ibrahim betonte: „Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten. Wir Deutschen nutzen unser Möglichkeiten nicht, die wir haben, um Frieden zu stiften. Stattdessen verkaufen wir Waffen, deren Erlös unseren Wohlstand sichert. Das ist eine Schande für uns!“

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