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Ortsrat Stadtmitte diskutierte Verkehrskonzept

Bus- und Radwegführung Ortsrat Stadtmitte diskutierte Verkehrskonzept

Auch der Ortsrat Stadtmitte setzt sich mit dem Verkehrskonzept Wolfsburg Süd-Ost auseinander. Vor allem die geplante Alternative Grüne Route für den Busverkehr, die von den großen Baugebieten Nordsteimke/Hehlingen und Hellwinkel zum Bahnhof führen soll, stand im Mittelpunkt der Sitzung am Mittwochabend.

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Verkehrsknoten Berliner Ring/ Rothenfelder Straße: Auch diese Kreuzung wird im Rahmen des neuen Verkehrskonzeptes verändert.

Quelle: Matthias Leitzke

Wolfsburg-Stadtmitte. Knackpunkt: Ein Teil der Rothenfelder Straße könnte dann zukünftig nur noch für Busse freigegeben werden.

Und wenn es nach Stadtplaner Oliver Iversen geht, der das Konzept dem Ortsrat gestern vorstellte, am liebsten auch das letzte Teilstück der Porschestraße, das zum ZOB führt. Er stellte vier Varianten vor, wie die Route durch die Innenstadt verlaufen könnte. Die Verwaltung favorisiert die Wegeführung über Reislinger Straße, Berliner Ring, Rothenfelder Straße und Porschestraße zum Nordkopf. Da die Grüne Route ausschließlich von Bussen genutzt werden wird, müssen separate Busspuren entlang der normalen Verkehrsführung entstehen.

Im Bereich der Rothenfelder Straße zwischen Alessandro-Volta-Straße und Imperial-Kreuzung, der jetzt schon eine Einbahnstraße ist, wird‘s eng. Die Lösung: Die Autos hier komplett verbannen. „Die Parkplätze links und recht würden dann auch wegfallen“, erläuterte Iversen. Dass die Stadt sich gerade für diese Streckenführung aussprach, mochte Jens Tönskötter (PUG) nicht so recht einleuchten. Katrin Weidmann (Grüne) wollte gänzlich wegkommen von den aufwändigen Baumaßnahmen in der Innenstadt und schlug eine City-Maut vor. Und Thomas Stein (PUG) hatte Visionen: „Eine Seilbahn wäre doch eine Alternative!“

Ortsbürgermeister Detlef Conradt (SPD) legte das Augenmerk aufs Radwege-Konzept, vor allem die Querung am Berliner Ring zum Schillerteich bereitete Sorgen. Die Verwaltung trägt sich deshalb mit dem Gedanken, eine Untersführung zu bauen. Conradt stellte abschließend fest: „Wir möchten bei allen Überlegungen und auch den Problemen, mit denen sich die anderen Ortsräte beschäftigen, mit eingebunden werden. Denn der gesamte Verkehr fließt ja letztendlich in die Innenstadt.“

jes

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