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Organisation Peta warnt vor aggressiven Zirkustieren

Wolfsburg Organisation Peta warnt vor aggressiven Zirkustieren

Schock für Tierfreunde und Zirkusfans: Eine 34 Jahre alte Elefantenkuh aus dem Wanderzirkus Luna hat in Buchen im Odenwald am Samstag einen 65 Jahre alten Spaziergänger getötet. Die Umstände werde noch untersucht.

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Gastspiel in Wolfsburg: Die Elefanten des Zirkus Krone kamen letzte Nacht nach Wolfsburg. Angst müsse vor den Tieren niemand haben, versichert das Unternehmen.

Quelle: Photowerk (bb/2)

Kritiker der Organisation Peta sehen sich bestätigt: Sie hatten auch gegen das Gastspiel des Zirkus Krone in Wolfsburg protestiert, der gerade seine Zeltstadt im Allerpark aufbaut (WAZ berichtete). Krones Tierschutzbeauftragter Frank Keller versichert: „Niemand hier muss Angst haben.“

Peta will ein Verbot für die Haltung von Wildtieren in Zirkusunternehmen erwirken, betrachtet es als Tierquälerei. Keller meint: „Diesen Leuten geht es nicht um das Wohl der Tiere in menschlicher Obhut, sie sind grundsätzlich gegen deren Haltung.“ Er betont mit Blick auf den Vorfall in Buchen, dass noch nicht geklärt sei, wie der Elefant aus seinem Gehege entkam und ob er vielleicht gereizt wurde. Die Polizei ermittelt.

Auch die Außengehege der Krone-Elefanten, die letzte Nacht nach Wolfsburg kamen, sind wie das bei Luna mit Strom gesichert. Krone beschäftige außerdem einen Sicherheitsdienst, so Keller. „Und Pfleger schlafen bei den Tieren.“ Zum Thema artgerechte Haltung sagt er: „Wir werden jede Woche von dem Veterinär des jeweiligen Gastspielortes kontrolliert.“

Regelmäßig kontrolliert wurde auch bei Luna (rund 20 Mitarbeiter, 40 Tiere). Direktor Walter Frank hatte sich 2014 aber über eine „Hetzkampagne“ von militanten Tierschützern beschwert. Der Wolfsburger Bill Frank (Reitbahn) ist nicht mit den Luna-Leuten verwandt, aber tief betroffen. Er sagt: „Der Vorfall ist tragisch - auch für alle, die mit Tieren reisen.“

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