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Stadt Wolfsburg Opfer hatte 14 Messerstiche
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Opfer hatte 14 Messerstiche
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00:02 28.04.2018
Verbrechen in der Lessingstraße: Der Täter soll 14 Mal auf seine Lebensgefährtin eingestochen haben, jetzt steht er vor Gericht. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Der Mann muss wie ein Berserker auf seine Lebensgefährtin losgegangen sein. Bei dem Totschlag kurz vor Weihnachten in der Lessingstraße zählten die Ermittler insgesamt 14 Messerstiche in Brust und Rücken des 39 Jahre alten Opfers. Auch ein Kind soll er 38-jährige Angeklagte bedroht haben. Der Prozess gegen den Wolfsburger wird am Montag, 14. Mai, um 9 Uhr vor dem Landgericht Braunschweig eröffnet.

Die schreckliche Tat hat die Wolfsburger erschüttert

Die schreckliche Bluttat in einem Mehrfamilienhaus in der Lessingstraße hatte die Wolfsburger am 23. Dezember erschüttert. Dem Angeklagten, der sich in Untersuchungshaft befindet, wird laut Anklage Totschlag vorgeworfen. Der Mann hatte zuletzt eisern geschwiegen (WAZ berichtete), durch die Anklage werden nun aber weitere Details zur Tat bekannt.

Demnach habe die Lebensgefährtin des Angeklagten über Weihnachten mit ihren Kindern nach Polen fahren wollen. Am Vormittag des 23. Dezember habe der alkoholisierte Angeklagte die 39-Jährige dann mit einem Messer attackiert. Dabei soll er fünf Mal in die Brust und neun mal in den Rücken seines Opfers gestochen haben. Dabei habe er auch Organe durchstochen – Verletzungen, die tödlich waren.

Umfangreiche Spurensicherung: Der Angeklagte sitzt seit vergangenen Dezember in Untersuchungshaft. Ab Montag, 14. Mai, steht er vor dem Landgericht in Braunschweig. Quelle: Archiv

Beinahe wäre das Drama sogar noch schlimmer geworden. Als eines der Kinder die Frau habe schützen wollen, soll der Angeklagte dieses Kind ebenfalls mit dem Messer bedroht haben. Körperlich wurde dem Kind aber kein Leid zugefügt.

Angeklagter verletzte sich nach der Tat selbst

Nach der Bluttat verletzte sich der Wolfsburger mit der Tatwaffe auch noch selbst. Die Verletzungen sollen aber oberflächlich gewesen sein. Ob er sich selbst etwas antun oder die Tat verschleiern wollte, könnte in der Verhandlung deutlich werden.

Sie ist auf vier Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil wird am Freitag, 25. Mai (9 Uhr) erwartet.

Von Kevin Nobs

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