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Opfer erst vergewaltigt und dann fast getötet

Wolfsburg Opfer erst vergewaltigt und dann fast getötet

Wegen versuchten Mordes muss sich ein Wolfsburger demnächst vor dem Landgericht verantworten. Vorwurf der Staatsanwaltschaft laut Anklage: Der 35-Jährige habe am 2. April versucht, in der gemeinsamen Wohnung am Berliner Ring seine Lebensgefährtin (39) mit einem Messer zu töten. Opfer und Täter landeten schwer verletzt im Klinikum.

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Mordversuch am Berliner Ring: Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage gegen einen 35-Jährigen erhoben.

Quelle: Photowerk (he)

Nach der Bluttat am 2. April sprach sofort alles für eine Beziehungstat - und genau darum handelte es sich in den Augen der Ermittler auch. Das Paar hatte schon seit längerem Streit. Am Morgen des Tattages soll die Frau ihren Lebensgefährten aufgefordert haben, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Laut Anklage eskalierte die Situation: Erst habe der 35-Jährige seine Freundin vergewaltigt, dann sei er mit einem Messer auf sie losgegangen. „Wir gehen davon aus, dass der Beschuldigte dem Opfer die Kehle durchschneiden wollte“, sagt Birgit Seel als Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Zuletzt fügte er sich selbst massive Verletzungen zu. Mit letzter Kraft konnte sich die schwerverletzte Frau auf den Balkon schleppen und um Hilfe rufen - ein Nachbar trat daraufhin die Wohnungstür ein (WAZ berichtete exklusiv).

Laut Staatsanwaltschaft bestreitet der Mann die Vorwürfe: Der Sex sei einvernehmlich erfolgt, gezielt mit dem Messer angegriffen habe er seine Freundin auch nicht. Eine Version, an die die Ermittler nicht glauben. Seit der Bluttat sitzt der Mann in U-Haft - einen Termin für den Prozess gibt es noch nicht.

fra

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