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Opfer: "Mir fiel ein Stein vom Herzen"

Wolfsburg Opfer: "Mir fiel ein Stein vom Herzen"

"Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen." Das Opfer des Vorsfelder Messerstechers, die 46-jährige R. H., zeigte sich gestern erleichtert über die Festnahme von Marten-Florian B. Die Frau wandte sich jetzt an die WAZ: "Ich möchte allen Menschen danken, die mir in der schweren Zeit geholfen haben."

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Erleichtert: Das Opfer des Messerstechers.

Quelle: Foto: Manfred Hensel

R. H. war in der Nacht zum 21. Oktober vom gesuchten Marten-Florian B. in ihrer Wohnung in Vorsfelde niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden (WAZ berichtete). Das Motiv des Mannes, den sie als Nachbarn jahrelang kannte, ist ihr weiter ein Rätsel: „Wir hatten keinen Streit.“ Auch wenn der 36-Jährige als Einzelgänger und als „ein bisschen komisch“ galt: „Ich hätte nie geglaubt, dass er zu einer so brutalen Tat fähig ist.“

Nach der Festnahme zeigte sich R. H. mehr als erleichtert: „Endlich kann ich wieder ruhig schlafen. Bisher hatte ich immer Angst, dass er wiederkommt.“

Die zehn Tage im Klinikum und die Zeit danach seien zwar schlimm gewesen - aber viele Menschen hätten ihr auch Kraft gegeben. „Ich danke vor allem den Ärzten, sie haben mir das Leben gerettet“, sagt die 46-Jährige. Auch der Weiße Ring habe geholfen, viele Freunde und Bekannte hätten sie angerufen oder seien vorbeigekommen, um Trost zu spenden. Ein riesiger Dank gelte aber auch der Polizei, sagen R. H. und ihr Sohn (26), der ebenfalls schwer verletzt worden war: „Die Polizei hat mit großem Aufwand nach dem Täter gefahndet und ihn jetzt endlich geschnappt. Das ist eine große Erleichterung für uns.“

fra

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