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Stadt Wolfsburg Oonagh besucht Kindheitsorte in Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Oonagh besucht Kindheitsorte in Wolfsburg
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00:22 10.03.2018
„Früher schienen die irgendwie größer“: Auf den Wölfen in der Porschestraße hat Senta-Sofia Delliponti schon als kleines Kind gespielt. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

„Guck mal, Mama, von dort habt ihr mich immer beobachtet, wenn ich zum Bäcker gegangen bin!“ – Senta-Sofia Delliponti steht vor Haus Nummer zehn in der Roseggerstraße und zeigt auf eines der Fenster. Lange bevor sie bei „Star Search“ auftrat, in „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ mitspielte oder unter dem keltischen Namen „Oonagh“ eigene Ethnopop-Alben herausbrachte, verlebte Delliponti hier glückliche Kindertage. Als Dreijährige holte sie nicht nur die Brötchen für die Familie, sondern zog auch sonst gern auf eigene Faust los: „Bei einem Fest im Diakonie-Kindergarten dachte Senta, wir kämen sie nicht abholen“, erzählt ihre Mutter Elena. „Da ist sie ausgebüchst und den ganzen Weg heim gelaufen.“ Zwei Kilometer lief das Mädchen durch die Stadt und klingelte bei ihrer entgeisterten Mutter an der Tür. „Seitdem hat der Kindergarten einen Riegel an der Pforte“, lacht Senta-Sofia Delliponti.

Senta-Sofia Delliponti ist Sängerin und Schauspielerin. Sie wuchs in Wolfsburg und Gifhorn auf und verbrachte jetzt einen Nachmittag in der VW-Stadt. Die WAZ begleitete sie.

Sentas Mutter ist Musiklehrerin, saß abends oft an den Kinderbetten und sang mit Senta und ihrem kleinen Bruder. „Klavier, Geige, Schlagzeug – ich konnte alles zu Hause ausprobieren“, schwärmt die Tochter noch heute. Und noch immer sind die beiden durch die Musik eng verbunden: Beim Konzert in Wolfsburg spielt Mutter Elena ein Percussion-Solo. Und wenn sie Hand in Hand die Porschestraße entlang schlendern und sich nicht gerade Neuigkeiten erzählen, wird gemeinsam gesungen – gerade ist es „Royals“ von Lorde.

„Ich konnte alles ausprobieren“

Seit Dezember 2017 ist Senta selbst Mutter einer kleinen Tochter und singt ihr vor, wenn sie für ihre nächste Tour „Märchen enden gut“ übt. „Meistens improvisiere ich für sie“, erzählt die Sängerin. „Ganz toll findet sie aber auch ,Der fahle Mond’ – sie versucht sogar schon, mitzusingen.“

Die Tour wird nicht nur märchenhaft, sondern auch mittelalterlich. „Es soll ein Eintauchen in eine andere Welt werden“, berichtet Delliponti. Es gebe tänzerische Elemente, Lichteffekte und einen Klangteppich, der die Besucher schon im Foyer empfängt. Im Herbst erscheint ihr nächstes Album, zwischendurch nimmt die 27-Jährige Hörspiele auf. „Am liebsten würde ich nebenbei auch noch Theater spielen und drehen“, so Delliponti.

Bei all ihren Projekten und mit Baby zu Hause wirkt sie auffallend entspannt: „Oonagh hat ganz neue Facetten von mir geöffnet, ich bin viel spiritueller geworden.“

Von Frederike Müller

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