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Stadt Wolfsburg Onkel wartete auf sein Auto
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Onkel wartete auf sein Auto
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00:16 06.01.2014
Prozess: Es ging um einen dubiosen Ausflug nach Polen.
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Der 41-Jährige pflegt ein gutes Verhältnis zu seinem Cousin zweiten Grades. 2011 lernten die beiden Männer in einem Internet-Forum eine Polin kennen und wollten diese unbedingt in ihrer Heimat besuchen. Gemeinsam beknieten die Männer daraufhin einen Onkel (51) aus Wolfsburg. Nach langem Hin und Her gab der 51-Jährige die Schlüssel zu seinem Sharan heraus, das Duo fuhr los.

Abgesprochen war nur ein Zwei-Tages-Ausflug, doch der Onkel wartete wochenlang auf sein Auto. Auch Anrufe nutzten nichts: Er erwischte stets die Mailbox. Schließlich schaltete der 51-Jährige die Polizei ein. Im Internet fand er die Telefonnummer der Polin, nach acht Wochen warf sein Neffe dann den Autoschlüssel endlich in den Briefkasten.

Der Onkel war trotzdem sauer - zumal sein Auto nach dem Ausflug stark zerkratzt war: „Wenn sie mir gesagt hätten, sie fahren damit nach Polen, hätte ich ihnen mein Auto nie verliehen“, sagte der 51-jährige VW-Arbeiter vor Gericht. Der Angeklagte wurde in der Verhandlung als Häftling vorgeführt - er war zu den ersten beiden Prozessterminen nicht erschienen. Er habe in Polen einen schweren Fahrradunfall gehabt und sei danach nicht mehr fahrtüchtig gewesen, erläuterte der 41-Jährige. „Ich wollte meinem Onkel nie schaden oder etwas Böses tun“, versicherte er. Der Richter stellte das Verfahren ein, der Angeklagte muss aber 500 Euro an den Geschädigten zahlen.

rpf

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